Anzeige
Home>Motorsport>Formel 1>

Formel 1: Pérez soll weg! Wen Verstappen bei Red Bull stattdessen will

Formel 1>

Formel 1: Pérez soll weg! Wen Verstappen bei Red Bull stattdessen will

Anzeige
Anzeige

Pérez soll weg! Wen Verstappen will

Pérez soll weg! Wen Verstappen will

Bei Red Bull droht ein Stallkrieg zwischen Max Verstappen und Sergio Perez. Dessen Vater heizt den jetzt noch an. SPORT1 weiß: Verstappen hätte lieber einen alten Bekannten als Teamkollegen.
Aston Martin versaut Sebastian Vettel das letzte Rennen der Karriere mit einem Taktik-Patzer. Leclerc wird hinter Max Verstappen Vize-Weltmeister.
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Es brodelt bei Red Bull.

Seit dem Großen Preis von Brasilien herrscht dicke Luft im Team von Weltmeister Max Verstappen (25).

Grund: Der Niederländer wollte seinem Teamkollegen Sergio Pérez (32) nicht den sechsten Platz überlassen, der ihm im Kampf um den Vize-WM-Titel geholfen hätte. (BERICHT: Das steckt hinter dem Red-Bull-Eklat)

Und obwohl das Team Verstappen am Donnerstag in einem Statement von jeglicher Verantwortung befreit hat, steht der Weltmeister weiter am Pranger. (PRESSESTIMMEN: „Verstappen, der tyrannische Herrscher“)

Papa Pérez heizt Konflikt mit Max Verstappen an

Auf dem Final-Podest wurde Verstappen nach seinem Sieg ausgebuht, „Checo-Checo“-Sprechchöre zeigten klar, wie die Sympathien unter den Fans nach der verweigerten Hilfe verteilt sind. Zumal Pérez mit Rang drei tatsächlich den zweiten WM-Rang an Charles Leclerc (Ferrari) verlor.

Und wieder soll Verstappen daran schuld gewesen sein. Denn der Doppelchampion war anders als Pérez auf einer Einstopp-Strategie unterwegs und fuhr dem Mexikaner zu langsam – worüber er sich am Funk lautstark beschwerte. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Nach dem Rennen legte sein Vater nach. „Max spürt heute schon den Atem von Checo in seinem Helm“, sagt Antonio Pérez bei esto.com.mx. „Er [Verstappen] hat noch nie einen ähnlichen Teamkollegen gehabt, die anderen waren viel schlechter. Checo gewinnt Rennen, die Max nicht gewinnen kann, die wirklich schwierigen Rennen.“

Feindschaft zwischen Pérez und Verstappen seit Monaco

Damit meint er beispielsweise den GP Monaco 2022. Dabei war genau dieses Wochenende der Beginn der Feindschaft zwischen Verstappen und Pérez. (NEWS: Verstappen: „Meine Familie bedroht“)

Zur Erinnerung: Dort drehte sich der Mexikaner im Qualifying und verhinderte, dass der Holländer seine schnellste Runde beenden und die Poleposition holen konnte.

Stattdessen blieb Verstappen sogar hinter Pérez, der den GP am Sonntag gewann. Das Problem: Der Weltmeister kam seinem Teamkollegen wegen auffälliger Telemetriedaten auf die Schliche – und verweigert ihm seitdem jede Hilfe.

Trennt sich Red Bull von Pérez?

Wie sehr das Tischtuch zwischen den beiden Red Bull-Stars bereits zerschnitten ist, zeigen nun auch die Aussagen von Pérez Senior. In der Formel 1 ist das meist der Anfang vom Ende eines der beiden Streithähne im Team.

Dass Superstar Verstappen Red Bull verlassen muss, ist ausgeschlossen. Zwar wurde auch Pérez Vertrag erst nach seinem Sieg in Monaco um zwei Jahre bis Ende 2024 verlängert, doch der offenbar absichtliche Dreher in Monte Carlo dürfte Grund genug sein für eine vorzeitige Kündigung.

Verstappen hätte gern Daniel Ricciardo zurück

SPORT1 jedenfalls weiß: Max Verstappen ist alles andere als glücklich mit seinem aktuellen Teamkollegen. Er wünscht sich Daniel Ricciardo zurück.

Der Australier heuert nach seinem McLaren-Aus für 2023 bei Red Bull als Testfahrer an und verstand sich in Abu Dhabi prächtig mit Verstappen. Dazu kommt: Er fuhr bereits von 2016 bis 2018 an der Seite des Niederländers – und das auf Augenhöhe.

Pérez dagegen war vor dem GP Abu Dhabi mit 0,382 Sekunden der Fahrer mit dem größten durchschnittlichen Qualifying-Abstand zu seinem Teamkollegen.

Die Winterpause bei Red Bull – sie wird alles andere als ruhig.

Alles zur Formel 1 auf SPORT1.de