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Toto Wolff kritisiert Formel 1: "Kapiere überhaupt nichts mehr!"

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Toto Wolff kritisiert Formel 1: "Kapiere überhaupt nichts mehr!"

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Wolff: „Kapiere überhaupt nichts mehr“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff kritisiert die Entwicklung der Formel 1 und geht dabei besonders auf die Sprintrennen und Rennzeiten ein,
Lewis Hamilton meckert in Spielberg so viel, dass sich sogar Teamchef Toto Wolff einschaltet. Bei einer Sache sieht der Mercedes-Boss aber tatsächlich Handlungsbedarf.
SPORT1
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von SPORT1

Nach dem zweiten Sprintrennen der Saison hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff die Entwicklung der Formel 1 kritisiert. Vor allem die Sprints sind dem 51-Jährigen ein Dorn im Auge.

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„Ich kann nur sagen, ich bin immer Fan von traditionellen Formaten gewesen“, legte Wolff los, den die mittlerweile veränderten Startzeiten stören, ebenso wie die durch Sprints vollgepackten Wochenenden.

Früher habe man dagegen immer gewusst, dass der Grand Prix um zwei Uhr am Nachmittag stattfindet und somit einen Eckpfeiler gehabt, nach dem man sich richten konnte. „Wenn man in Asien ist, dann muss man früh aufstehen. Und wenn man in Amerika ist, dann spielt er zur Primetime“, erinnerte sich Wolff.

Doch nun sei das anders. Die Zeiten variieren nach Austragungsort, zusätzlich wurden Sprints in das Rennwochenende involviert. In diesem Zusammenhang warnte Wolff mit der Entwicklung der MotoGP, die mittlerweile bei jedem Rennen Sprints fährt.

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Wolff: Formel 1 soll nicht wie MotoGP werden

„Ich kapiere überhaupt nicht mehr, wer wann gefahren ist. Wann welches Training? War das jetzt ein Qualifying? Hat der jetzt ein Rennen gewonnen oder nicht?“, betonte der Österreicher in Bezug auf die MotoGP. „Mir taugt es nicht. Da liest du am Samstag, der ist zu Tode betrübt, und am Sonntag liest du dann, der hat das Rennen gewonnen. Und dann fragst du dich, wie passt das zusammen?“

„Für den Zuschauer vor Ort ist es eine Aufwertung“, kann Wolff jedoch verstehen, dass durch den Sprint mehr Action herrsche: „Es geht an jedem Tag um etwas, und man könnte auch argumentieren, dass du wahrscheinlich eine bessere Fernsehzeit hast mit den Sponsoren, denn die Leute schauen sich keine Freien Trainings an.“

An seiner eigenen Auffassung ändert das jedoch nichts. Wolffs Wunsch ist es, dass sich die Formel 1 wieder mehr „back to basic“ (dt. zurück zu den Grundlagen) entwickeln würde.

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Darüber streite er sich auch immer wieder mit F1-Boss Stefano Domenicali.