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Nach Aus in der Formel 1: Nyck de Vries offenbart kuriose Zukunftsplanung

Kuriose Zukunftsplanung nach F1-Aus

Für Nyck de Vries war die Formel 1 nur ein kurzes Abenteuer. Nun spricht der Niederländer über seine Zukunft und verrät ein überraschendes Detail.
Helmut Marko spricht erstmals ausführlich über das Aus von Nyck de Vries und den Wechsel zu Daniel Ricciardo, geht dabei außerdem hart mit dem Niederländer ins Gericht. Weiter bekennt er sich zum zuletzt stark kritisierten Sergio Pérez.
Für Nyck de Vries war die Formel 1 nur ein kurzes Abenteuer. Nun spricht der Niederländer über seine Zukunft und verrät ein überraschendes Detail.

Nachdem Nyck de Vries mit 28 Jahren zu einem der ältesten Rookies der jüngeren Formel-1-Geschichte wurde, war sein Abenteuer in der Königsklasse des Motorsports nach zehn Rennen und zwei Sprints ohne einen einzigen Punkt auch schon wieder beendet.

Nun hat sich der ehemalige AlphaTauri-Pilot, der 2019 die Formel-2-Meisterschaft gewinnen konnte und sich zwei Jahre später auch in der Formel E den Titel holte, zu seiner Zukunft geäußert.

„Im September werde ich einen Kurs in Harvard (Elite-Universität in den USA, Anm. d. Red.) belegen“, erklärte er im Gespräch mit RacingNews365 bei der niederländischen Premiere des Films Gran Turismo.

Das Kursthema ist Verhandlungsführung und Führung. Als Grund für seine Entscheidung nannte er Neugier. „Jetzt, wo ich etwas Zeit habe, um meinem Interesse, andere Dinge zu lernen, nachzugehen.“

Viel Unterstützung nach F1-Aus

Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Vollzeitstudium, sondern lediglich diesen einen Kurs. Denn „tatsächlich habe ich noch nicht einmal die High School abgeschlossen“, gestand der Niederländer.

Mit seinem vorzeitigen Aus in der Formel 1 hat sich de Vries gut arrangiert, wie er bestätigte. Auf die Frage, ob die Entlassung schwer zu ertragen gewesen sei, antwortete er: „Eigentlich nicht.“ Vielmehr habe er viel Unterstützung bekommen und der Übergang von der stressigen F1-Saison hin zu viel Freizeit sei ganz natürlich verlaufen. „Seitdem spiele ich viel Golf.“

Bereits kurz nach seiner Entlassung vor dem Großen Preis von Ungarn hatte er sich an seine Fans gewandt und das Aus verarbeitet. „Das Leben ist kein Ziel, es ist eine Reise, und manchmal muss man einen harten Weg gehen, um ans Ziel zu kommen“, schrieb er damals. Sorgen solle man sich um ihn deshalb nicht machen, er habe ein „privilegiertes Leben“ und freue sich „auf das nächste Kapitel“.

Dieses nächste Kapitel führt ihn nun also nach Harvard.