Yuki Tsunoda hat bei einem Red-Bull-Showrun in San Francisco für einen Schreckmoment gesorgt. Der Japaner drehte am Steuer des legendären RB7 aus dem Titeljahr 2011 auf dem Marina Boulevard mehrere Donuts, dann ging plötzlich das Heck des Boliden in Flammen auf.
Formel 1: Red-Bull-Wagen gerät in Flammen
Formel-1-Wagen gerät in Flammen
Augenzeugen zufolge überhitzten die Hinterreifen durch die anhaltenden Drifts massiv. Nach rund 40 Sekunden soll sich das Feuer entzündet haben. Tsunoda reagierte sofort, stellte den Motor ab und verließ das Cockpit unverletzt, während die Streckenposten den Brand löschten.
Der Showrun lockte Tausende Zuschauer an die Uferpromenade, zeitweise wurden bis zu 40.000 Fans erwartet. Neben Tsunoda waren unter anderem der ehemalige Formel-1-Pilot Scott Speed und der Offroad-Spezialist Mitch Guthrie am Start. Gefahren wurde auf einem rund 1,3 Kilometer langen, abgesperrten Abschnitt zwischen Baker Street und Buchanan Street.
Formel 1: Tsunoda enttäuscht über Degradierung
Für Tsunoda war es einer der ersten großen öffentlichen Auftritte als Test- und Ersatzfahrer von Red Bull. Der 25-Jährige hatte sein Stammcockpit zum Ende der vergangenen Saison verloren und musste Isack Hadjar weichen.
Diese Entscheidung traf ihn hart. „Natürlich bin ich enttäuscht und wütend“, sagte Tsunoda in Abu Dhabi. Helmut Marko habe ihn direkt nach dem Rennen in Katar informiert, dass er 2026 nicht mehr fahren werde. Dennoch betonte er: „I’m not finished yet.“
In San Francisco stand nun nicht seine Zukunft, sondern reine Show im Vordergrund – bis aus Qualm plötzlich ein echtes Feuer wurde.