Die „Göttliche“ schreibt Olympiageschichte

Die „Göttliche“ schreibt Olympiageschichte

Federica Pellegrini schafft in Tokio über die 200 Meter Freistil etwas Einmaliges. Die Italienerin schreibt mit ihrem Einzug ins Finale Geschichte.
Team Deutschland ist zu den olympischen Spielen nach Tokio aufgebrochen. Vor dem Abflug ist die Stimmungslage bei den Athleten zwiegespalten.
Mit Vorfreude und Sorgen im Gepäck: Team Deutschland hebt ab
02:45
Johannes Fischer
von Johannes Fischer
am 27. Juli

Federica Pellegrini hat etwas Einmaliges vollbracht.

Der italienische Schwimmstar schaffte über die 200 Meter Freistil zum fünften Mal den Einzug in ein olympisches Finale. Noch nie in der olympischen Geschichte war dies einer Frau gelungen.

Bei den Männern gelang Michael Phelps, der zwischen 2000 und 2016 fünfmal das Finale über 200 Meter Delphin erreichte, als Einziger dieses Kunststück. Die 33 Jahre alte Pellegrini, in italienischen Medien nur mit dem Substantiv „Divina“ (Göttliche) versehen, schlug in 1:56,44 Minuten als Siebte an und darf nach Gold (2008) und Silber (2004) nun von ihrer dritten Medaille über die 200 Meter Freistil träumen.

Pellegrini schreibt in Tokio Geschichte

Überwältigt von den Emotionen schlug sie die Hände vor dem Gesicht zusammen und weinte Freudentränen, als sie realisierte, den Endlauf auf ihrer Paradestrecke erreicht zu haben.

Als Favoritinnen gehen allerdings andere ins Rennen: Wie bereits über die doppelte Strecke könnte es zum Showdown zwischen Ariarna Titmus (Australien) und Katie Ledecky (USA) kommen.

Nachwuchshoffnung Isabel Gose (Magdeburg) und Annika Bruhn (Neckarsulm) schieden als Elfte und 14. aus.

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