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Eishockey: DEB reagiert auf brutalen Ausraster von David Wolf nach Olympia-Aus

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Eishockey: DEB reagiert auf brutalen Ausraster von David Wolf nach Olympia-Aus

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Riesenwirbel um Wolf bei deutschem Aus

Riesenwirbel um Wolf bei deutschem Aus

David Wolf brennen die Sicherungen durch. Beim Olympia-Aus gegen die Slowakei sorgt der deutsche Eishockey-Star für eine brutale Szene.
Das DEB-Team scheitert bei Olympia in Peking und bleibt weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach Gold-Ansage verpasst das DEB-Team sogar das Minimalziel Viertelfinale.
. SPORT1
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von SPORT1

Diese Szene war das unrühmlich-sinnbildliche Ende eines schwachen Turniers - und sorgt auch nach dem deutschen Aus im olympischen Eishockey-Turnier für anhaltenden Wirbel.

Am Ende des 0:4 der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegen die Slowakei, der das Ausscheiden bei Olympia in Peking besiegelte, sorgte David Wolf mit einer Rambo-Aktion für einen Skandal. (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)

Auch unter deutschen Fans ist die Aufregung so groß, dass der DEB sich mittlerweile mit einem Statement an die Öffentlichkeit gewandt hat und die Gemüter zu beruhigen versucht.

David Wolf schlägt von hinten gegen den Kopf

Was war passiert? Wolfs Gegenspieler Libor Hudàcek war mit dem Profi der Adler Mannheim aneinander geraten, es kam zu Handgreiflichkeiten, in denen anfangs Hudàcek Wolf körperlich anging - der dann in seiner Reaktion aber auf indiskutable Weise zu weit ging.

Wolf beantwortete einen Schubser Hudáceks zunächst, indem er diesem den Stock zwischen die Beine schlug, dann fasste er ihm ins Gesicht - und als der Slowake sich danach mit dem Gesicht Richtung Boden bückte, rastete Wolf völlig aus: Er schlug Hudàcek in den Nacken, worauf der zu Boden sank. (DATEN: Der Zeitplan von Olympia 2022)

Rick Goldmann im ZDF: „Absolut unnötig“

„Das braucht‘s nicht, das ist ein Angriff gegen den Kopf“, ärgerte sich Experte Rick Goldmann, der das Einzelspiel für das ZDF kommentierte - und widersprach auch Kommentatorenkollege Tom Scheunemann, der Wolfs Frust anfangs als zum Teil „verständlich“ bezeichnete.

Das ist absolut unnötig“, meinte Goldmann, der die Aktion durch Wolfs Grundeinstellung als „Aggressivleader“ nicht mehr gerechtfertigt sah, speziell auch im Angesicht der sicheren Niederlage. (SERVICE: Der Medaillenspiegel)

Fans kritisieren Wolf scharf - DEB reagiert

Wolf bekam für die Szene eine Fünf-Minuten- plus eine Matchstrafe, Hudácek musste zwei Minuten wegen „Slashing“ (Stockschlag) auf die Strafbank.

Wolfs Aktion sorgte für riesigen Wirbel, auch international. „Spieler auf beiden Bänken sind danach absolut durchgedreht“, notierte ein Reporter des US-Senders NBC. In den sozialen Medien gab es zahlreiche kritische, auch beleidigende Reaktionen:

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Der DEB richtete schließlich ein eigenes Statement an die Fans: „Wir sind alle enttäuscht aufgrund der bitteren Niederlage heute. Wir bitten Euch, in den Kommentaren auf die allgemeinem Regeln in Sachen Respekt & Ton zu achten. Persönliche Beleidigungen & Diffamierungen haben auch in einer so schwierigen Stunde nichts zu suchen.“

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