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Olympia 2022: Rodel-Sieger Johannes Ludwig lässt nach Gold-Medaille sportliche Zukunft offen

Olympia-Held lässt Zukunft offen

Rennrodler Johannes Ludwig spricht nach seinem Triumph bei den Olympischen Spielen in Peking über seine sportliche Zukunft.
Am Freitag, den 04.02.2022 starten die Olympischen Winterspiele 2022. Sowohl die Vorfreude auf den sportlichen Wettkampf als auch Bedenken hinsichtlich der Spiele schwingen mit.
Rennrodler Johannes Ludwig spricht nach seinem Triumph bei den Olympischen Spielen in Peking über seine sportliche Zukunft.

Rennrodler Johannes Ludwig hat seine sportliche Zukunft nach dem Olympiasieg in Peking offen gelassen.

„Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, da lasse ich mir bewusst Zeit“, sagte der 35-jährige Thüringer nach seinem Triumph in Yanqing am späten Sonntagabend. (Service: Der Medaillenspiegel)

Zwar hofften die deutschen Teamkollegen und auch Bundestrainer Norbert Loch unter anderem mit Blick auf die WM 2023 auf Ludwigs Heimbahn in Oberhof auf eine Fortsetzung der Karriere des Spätzünders. Doch der zweimalige Familienvater will den Entschluss mit Ruhe und Abstand treffen.

„Es gibt auch noch eine Familie hinter mir, die mich auch unterstützen muss und die mich immer bedingungslos unterstützt hat. Für die ist es auch nicht immer einfach“, erklärte Ludwig. (Daten: Alle Ergebnisse zu Olympia 2022)

Ludwig-Zukunft nach Olympiasieg? Rodel-Team optimistisch

Youngster Max Langenhan, der in seiner noch jungen Karriere nach eigener Aussage viel von Ludwig gelernt hat, war sich sicher: "Der überredet sich nach so einer Saison selbst, weiterzumachen. Die WM lässt er sich nicht entgehen. Nach so einem Triumph macht man weiter, da hört man nicht auf", sagte der 22-Jährige.

Bundestrainer Norbert Loch ist ebenfalls optimistisch. (Daten: Der Zeitplan zu Olympia 2022)

„Ich glaube, er will bei der WM auf seiner Heimbahn einen gebührenden Abschied haben, dann muss er sich noch ein Jahr reinhängen“, sagte der 59-Jährige, meinte aber zugleich: „Vielleicht sagt er auch: Jetzt ist der Höhepunkt, jetzt kann ich abtreten.“

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