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Olympia 2026: "Schade, dass sie so alleine ist" - Einzige Schwedin in Verona

Schwedin allein bei Abschlussfeier

Bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Verona macht das schwedische Team Schlagzeilen. Selbst die Presse wundert sich.
Ebba Andersson wartete im Ziel auf eine Konkurrentin
Ebba Andersson wartete im Ziel auf eine Konkurrentin
© IMAGO/TT
Bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Verona macht das schwedische Team Schlagzeilen. Selbst die Presse wundert sich.

Bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele von Mailand/Cortina kam es zu einem Kuriosum.

Während bei fast allen anderen Nationen eine Athletin und ein Athlet als Fahnenträger agierten, musste die schwedische Langläuferin Ebba Andersson allein durch die Arena von Verona laufen.

Selbst die schwedische Presse gab sich nach der Abschlussfeier irritiert und ahnungslos.

Presse: „Vielleicht waren alle anderen unmotiviert“

„Schade, dass sie so alleine ist, aber vielleicht waren alle anderen im schwedischen Olympiateam krank, unmotiviert oder hatten das Weltcup-Finale im Kopf“, schrieb die schwedische Sportzeitung Sportbladet.

Für Andersson war der letzte Tag der Olympischen Winterspiele bereits zuvor höchst emotional. Die Langläuferin kürte sich am Sonntag im 50-Kilometer-Rennen zur Olympiasiegerin - die Medaille bekam sie bei der Schlusszeremonie überreicht.

Die 28-Jährige war im Staffel-Rennen mehrfach spektakulär gestürzt. Das schwedische Team verpasste in der Folge die sicher geglaubte Goldmedaille.

In zwei weiteren Einzel-Entscheidungen hatte Andersson knapp den Olympiasieg verpasst.