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"Am Ende war Eric kreidebleich" - Schreckmoment um Olympiasieger

„Am Ende war Eric kreidebleich“

Eric Perrot sichert als Schlussläufer der französischen Biathlon-Staffel die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen. Im Ziel bricht er zusammen und muss sich übergeben.
Biathlon-Star Eric Perrot brach im Ziel vor Erschöpfung und Emotionen zusammen
Biathlon-Star Eric Perrot brach im Ziel vor Erschöpfung und Emotionen zusammen
© IMAGO/Bildbyran
Eric Perrot sichert als Schlussläufer der französischen Biathlon-Staffel die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen. Im Ziel bricht er zusammen und muss sich übergeben.

Schreckmoment um Eric Perrot nach der gewonnenen Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen! Der Biathlet war der Schlussläufer der französischen Staffel und fiel, direkt übermannt von seinen Emotionen und der Erschöpfung, nach der Zielüberquerung zu Boden.

Seine drei Mannschaftskollegen Fabien Claude, Emilien Jacquelin und Quentin Fillon Maillet liefen - auch aus Freude - sofort zu ihm hin. Der 24-Jährige war mit seinen Kräften komplett am Ende.

Nach Olympiasieg: Perrot übergibt sich im Ziel

Laut der ARD mussten im Anschluss Ärzte kommen, um ihm zu helfen. Die französische Biathlon-Legende Martin Fourcade erklärte nach dem Rennen: „Am Ende war Eric kreidebleich, musste sich im Ziel in einen Eimer übergeben und brauchte 20 Minuten, um sich zu erholen.“

Auch der italienische Biathlon-Star Tommaso Giacomel berichtete, dass Perrot in der Umkleidekabine beinahe bewusstlos geworden ist.

Olympia-Star äußert sich zu Schreckmoment

Der Franzose selbst spielte den Schreckmoment herunter und sagte auf der Pressekonferenz: „Ich habe selten solche Emotionen. Die haben mir viel Energie gezogen. Es waren schwere letzte Meter und im Ziel hatte ich kaum noch Energie.“

Für Perrot war es das zweite Gold bei den diesjährigen Winterspielen. Schon mit der Mixed-Staffel wurde er Erster. Im Einzel holte er zudem Silber.