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Paralympics: Russland und Belarus ausgeschlossen - Russland klagt vor dem CAS

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Paralympics: Russland und Belarus ausgeschlossen - Russland klagt vor dem CAS

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Nach Ausschluss: Russland zieht vor CAS

Nach Ausschluss: Russland zieht vor CAS

Das Internationale Paralympischen Komitee hat Russland und Belarus ausgeschlossen. Gegen diese Entscheidung geht Russland nun vor.
Das Internationale Paralympische Komitee hat seine Entscheidung revidiert und lässt nun doch keine Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus teilnehmen. Ganz zur Freude des DBS.
. SPORT1
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von SPORT1

Jetzt also doch! Das Internationale Paralympischen Komitee hat sich für einen Ausschluss von Russland und Belarus entschieden. (BERICHT: Heftige Kritik am IPC-Beschluss)

„Nach einer eigens einberufenen Sitzung hat der Vorstand des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) beschlossen, die Meldungen der Athleten des RPC und des NPC Belarus für die Paralympischen Winterspiele 2022 in Peking abzulehnen“, heißt es in der Meldung.

Das bedeute, „dass Para-Athleten aus diesen beiden Ländern nicht mehr an den Spielen teilnehmen dürfen, die am 4. März 2022 eröffnet werden.“ (Putin Krieg gegen die Ukraine und seine Auswirkungen auf den Sport: Alle News im Liveticker)

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Das will Russland nicht auf sich sitzen lassen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur bereiten sie derzeit eine Klage vor dem internationalen Sport-Gerichtshof CAS vor.

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In der Klage soll es sich vor allem um die Diskriminierung von Athleten und dem Gebrauch von Sport als politisches Druckmittel gehen. Der russische Sportminister Witali Mutko hofft, dass eine Entscheidung noch vor der Eröffnungsfeier am Freitag fällt.

Russland doch ausgeschlossen: IPC rudert zurück

Präsident Andrew Parsons erklärte derweil: „Wir vom IPC sind der Meinung, dass Sport und Politik nicht vermischt werden sollten. Doch ohne unsere Schuld ist der Krieg nun doch zu den Spielen gekommen und hinter den Kulissen haben viele Regierung versucht, Einfluss auf unsere schönen Spiele zu nehmen.“

Die eskalierende Situation habe das IPC „in eine einzigartige und unmögliche Lage gebracht“.

Das Internationale Paralympische Komitee machte damit keine 24 Stunden nach seiner umstrittenen Entscheidung zur Zulassung der Sportler unter neutraler Flagge eine Rolle rückwärts.

Organisatoren der Paralympics gerieten unter Druck

Zuvor hatten bereits mehrere Teams und Athleten mit einem Boykott der Spiele gedroht, die Angelegenheit wurde auf absehbare Weise zu einem Thema, in das sich auch die Politik aus verschiedenen Ländern einschaltete.

„Das Umfeld im olympischen Dorf hat sich seit der Entscheidung drastisch verschlechtert“, sagte Craig Spence, Pressesprecher des IPC, auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz: „Mehrere Nationale Paralympische Komitees, von denen einige von ihren Regierungen, Teams und Athleten kontaktiert wurden, drohen damit, nicht anzutreten. Sie haben uns gesagt, dass es schwerwiegende Folgen für die Paralympischen Winterspiele 2022 in Peking haben könnte, wenn wir unsere Entscheidung nicht überdenken.“

IPC-Präsident Andrew Parsons (l.) und Sprecher Craig Spence erklärten die Kehrtwende
IPC-Präsident Andrew Parsons (l.) und Sprecher Craig Spence erklärten die Kehrtwende

Auf diese Stimmen hat das IPC nun gehört und damit eine Situation entschärft, die dabei war, unabsehbare Folgen und einen riesigen Image-Schaden für die Veranstaltung mit sich zu bringen.

„Situation in den Athletendörfern eskaliert“

Seit dem Beschluss zur Zulassung der russischen und belarussischen Sportler sei „die Situation in den Athletendörfern eskaliert und ist inzwischen unhaltbar geworden“, erklärte Parsons: Es gehe nun darum, „die Integrität dieser Spiele und die Sicherheit aller Teilnehmer zu wahren“.

Bei den Athleten aus Russland und Belarus entschuldigte sich Parsons. „Sie sind Opfer der Handlungen ihrer Regierungen“, sagte der Brasilianer. Insgesamt sind 83 Athleten vom Ausschluss betroffen.

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