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Tour de France Femmes: Knallhart-Reaktion nach Strafen-Zoff

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Tour de France Femmes: Knallhart-Reaktion nach Strafen-Zoff

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Knallhart-Reaktion nach Strafen-Zoff

Bei der Tour de France Femmes 2023 wirft der Weltverband einen Teammanager raus. Das betroffene Team reagiert mit Unverständnis.
Nach der Zeitstrafe auf der fünften Etappe der tour de France Femmes 2023 versteht Demi Vollering die Welt nicht mehr
Nach der Zeitstrafe auf der fünften Etappe der tour de France Femmes 2023 versteht Demi Vollering die Welt nicht mehr
© IMAGO/frontalvision.com
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Nächster Rückschlag für Demi Vollering im Kampf um den Gesamtsieg bei der Tour de France Femmes 2023! Die 26-Jährige muss die Rundfahrt ohne Danny Stam beenden. Der Teammanager von SD Worx wurde vom Weltverband UCI wegen gefährlicher Fahrweise und unangemessener Wortwahl aus dem Wettbewerb ausgeschlossen.

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Das Team meldet sich bereits via Twitter zu Wort und zeigte sich überrascht von dieser Entscheidung. Allerdings wolle man die Maßnahme akzeptieren. „Vielleicht haben wir im ersten Moment etwas zu emotional auf die Zeitstrafe von Demi Vollering reagiert. Schade, dass das passiert ist“, zeigte man sich auch einsichtig.“ Nun wolle man sich jedoch wieder auf das Sportliche konzentrieren. „Unsere Mission bleibt dieselbe und besteht darin, die Tour de France Femmes zu gewinnen. Alle sind zu mehr als 100 Prozent motiviert, dies in den nächsten Tagen zu tun.“

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Der UCI reagierte mit dem Ausschluss Stams auf die Vorkommnisse auf der fünften Etappe der Tour de France Femmes 2023 von Onet-le-Château nach Albi. Dort hatte Vollering eine Zeitstrafe von 20 Sekunden aufgebrummt bekommen. Grund für diese Sanktion war laut UCI ein regelwidriges Windschattenfahren.

Teammanager Danny Stam wütet nach Strafe

Die Niederländerin hatte rund 65 Kilometer vor dem Ziel einen Platten und musste auf den Teamwagen warten. Danach hängte sie sich an den Materialwagen, um ins Feld zurückzufahren. Zwar wird dies immer wieder toleriert, für die Streckenkommissare hatte es die Fahrerin von SD Worx jedoch übertrieben.

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Stam konnte die Bewertung der Situation durch den Verband nicht nachvollziehen. „Natürlich ist das lächerlich!“ Er habe sie laut eigener Aussage bis zum Ende der Teamwagen-Kolonne gebracht, dann sei er hinter ihr hergefahren, „wie es das Reglement vorsieht“. Daher habe er keinerlei Verständnis für die Entscheidung des UCI.

Auch Vollering tat sich mit dieser Strafe naturgemäß schwer. „Ich wüsste nicht, was ich falsch gemacht habe. Ich glaube nicht, dass ich etwas Unerlaubtes getan habe. Ich denke, es ist sehr ungewöhnlich. Ich habe auch keine Motorräder gesehen“, sagte sie, von der belgischen Rundfunkanstalt Sporza darauf angesprochen. „Es ist wirklich ätzend, ich arbeite wirklich hart, um meine Träume zu verwirklichen, und wenn dann so etwas passiert, ist es wirklich nicht lustig.“

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Nach der fünften Etappe lag Vollering mit 43 Sekunden Rückstand auf die aktuell Führende Lotte Kopecky auf Rang zwei. Mit nun 1:03 Minuten Abstand zur Spitze fiel sie auf den siebten Platz zurück. Was aber noch entscheidender sein dürfte im Kampf um den Gesamtsieg bei der Frauen-Tour 2023: Vor der Strafe hatte sie acht Sekunden Vorsprung auf ihre größte Konkurrentin Annemiek van Vleuten. Nun liegt sie zwölf Sekunden hinter ihrer Landsfrau, die momentan Position fünf im Gesamtklassement belegt.