Am Freitagabend ist es so weit: Die Saison 2026/27 der 2. Bundesliga wird mit dem Spiel zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC eröffnet. Der VfL Wolfsburg geht als großer Aufstiegsfavorit in die neue Spielzeit. Werden die Wölfe ihrer Favoritenrolle gerecht und können nach nur einem Jahr ins Oberhaus zurückkehren?
2. Bundesliga 2026/27: Wer steigt auf? Favoriten, Underdogs und Wettquoten
Oder schlägt dieses Mal endlich die Stunde von Hannover? Und wie schneiden die anderen Absteiger St. Pauli und Heidenheim ab? Womöglich kann auch ein Team überraschen, welches man aktuell nicht auf dem Schirm hat? Wir schauen zusammen mit Buchmacher bet365 vor dem Start der Zweitliga-Saison 2026/27 auf die Favoriten, Underdogs und Wettquoten.
Für unseren Wett Tipp auf „Wolfsburg wird Meister” bietet uns bet365 eine attraktive Quote von 2,50.
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2. Bundesliga 2026/27: Wer steigt auf? Favoriten, Underdogs und Wettquoten
Einmal mehr verspricht die zweithöchste deutsche Spielklasse jede Menge Spannung. Das deutsche Unterhaus übt eine große Anziehungskraft aus. In der vergangenen Saison lag die zweite Liga in Europa beim Zuschauerinteresse im Schnitt mit 28.386 Zuschauern auf Rang 5, noch vor der Ligue 1 (27.940), nur hinter der Premier League (41.580), der Bundesliga (41.562), der La Liga (30.945) und der Serie A (30.084).
Beim Markt “Wer wird Meister in der 2. Bundesliga-Saison 2026/27” hat bet365 aktuell folgende Quoten im Angebot:
- Wolfsburg 2,50
- Hannover 7,00
- Hertha BSC 7,50
- Heidenheim 10,0
- St. Pauli 11,0
- Nürnberg 15,0
- Bochum 17,0
- Darmstadt 21,0
- Dynamo Dresden 21,0
- Kaiserslautern 21,0
- Holstein Kiel 21,0
- Magdeburg 26,0
- Karlsruher SC 41,0
- Arminia Bielefeld 67,0
- Greuther Fürth 101,0
- Energie Cottbus 101,0
- Eintracht Braunschweig 151,0
- VfL Osnabrück 151,0
Langzeitwetten in der 2. Bundesliga sind aber keine Selbstläufer. In der vergangenen Saison zählten Hertha, Bochum und Düsseldorf zu den großen Favoriten, doch am Ende stiegen Teams wie Elversberg oder Paderborn mit vergleichsweise kleinem Budget auf. Mit Schalke, Hamburg und Köln fehlen inzwischen auch die großen Namen der letzten Jahre.
Wolfsburg
Selten war ein Favorit auf den Titel so klar gesetzt wie in dieser Saison. Nach 29 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit am Stück war der Absturz in die 2. Liga für die Wölfe eine Zäsur. Danach wurde im Verein die komplette Geschäftsführung neu besetzt. Kein Stein wurde auf dem anderen gelassen. Die Niedersachsen wollen so schnell wie möglich zurück ins Oberhaus. Dafür wurden über 20 Mio. Euro in den Kader investiert. Profis wie Fabian Reese, Robert Glatzel, Mohammed Damar, Fraser Hornby und Hauke Wahl bringen viel Qualität und Erfahrung in der zweiten Liga mit.
Der neue Trainer heißt Tobias Strobl und kommt aus Verl. Dort hat der Trainer einen attraktiven Vollgasfußball mit hohem Ballbesitzanteil spielen lassen. Der SCV hatte mit 82 Toren die beste Offensive der abgelaufenen Drittligasaison. Und bei den Wölfen findet Strobl nun auch eine überragend besetzte Offensive vor. In der Vorbereitung harmonierten Reese, Glatzel und Hornby bereits hervorragend. Der riesige Kader bietet aber auch Konfliktpotenzial. Das muss der junge Fußballlehrer, der noch keine Zweitligaerfahrung besitzt, meistern und moderieren.
Hannover
Hinter Wolfsburg wird Hannover 96 mit einer Meisterquote von etwa 7,00 als einer der größten Herausforderer gehandelt. Schon 2025/26 hatten sich die Niedersachsen den Aufstieg auf die Fahnen geschrieben und spielten auch die beste Saison seit Jahren. Durch drei Remis aus den letzten drei Partien platzten am Ende mit Rang 4 trotzdem die Träume von der Relegation und dem möglichen Aufstieg. Für diese Saison haben die Verantwortlichen mit Jonas Boldt einen namhaften Geschäftsführer geholt.
Mit Nahuel Noll, Enzo Leopold, Maik Nawrocki und Noel Aseko hat man allerdings im Sommer gleich vier Stammkräfte und Leistungsträger verloren. Diese Verluste wurden bisher noch nicht wirklich kompensiert. Und auch Trainer Christian Titz steht mit seinem kontrollierten, aber wenig risikofreudigen Spielstil unter Druck. In der vergangenen Spielzeit hatte der Coach nach dem riesigen Umbruch im Kader schnell eine neue Mannschaft formen können. Den guten Start in die Saison mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen konnten die 96er aber nicht halten. Die Fans erwarten in dieser Spielzeit den Aufstieg.
Hertha BSC
Vor dem ersten Spieltag der vergangenen Saison galt Hertha BSC als der Nummer-Eins-Aufstiegs-Favorit der Buchmacher. Am Ende reichte es allerdings nur für Rang 7, elf Punkte hinter dem Relegationsplatz. Trotzdem darf Trainer Stefan Leitl weitermachen. Der Coach geht in sein letztes Vertragsjahr und muss liefern. Dabei muss Leitl aber mit einem großen Ausverkauf klarkommen. Ein Dutzend Spieler hat den Verein verlassen, darunter so wichtige Spieler wie Kapitän Fabian Reese, Keeper Tjark Ernst, Michael Cuisance und Ausnahmetalent Kennet Eichhorn.
Damit hat die Mannschaft enorm viel Qualität und Routine verloren. Der Kader wurde verschlankt und verjüngt. Wie dieser Aderlass aufgefangen werden soll, ist noch unklar. Bislang kam lediglich Leihspieler Oluwaseun Adewumi vom FC Burnley. Profis, die bisher im Schatten standen, sollen in die Bresche springen. Der Trainer soll zudem einen neuen Spielstil mit einem höheren Anlaufen, einer Mann-gegen-Mann-Orientierung sowie mehr Intensität und Aktivität implementieren. Die “Alte Dame” geht als wohl größte Wundertüte in die neue Saison.
Heidenheim
Nach drei Jahren in der Bundesliga muss der 1. FC Heidenheim nun wieder im deutschen Unterhaus ran. Wenig überraschend gibt es auf der Schwäbischen Alb keinen Umbruch. Denn die Verantwortlichen setzen weiter auf Coach Frank Schmidt, der seit fast 19 Jahren im Amt ist. Einige Leihspieler musste der FCH ziehen lassen. Das soll durch Neuzugänge aus unteren Klassen und das eigene Nachwuchsleistungszentrum aufgefangen werden. Ansonsten kann der Trainer auf den Stamm aus der Vorsaison setzen.
Frank Schmidt weiß, wie er sein Team anpacken muss. Der Verein will auch in Liga 2 wieder angreifen. Wenn die Schwaben ihre Wucht, ihren Einsatz und ihr Eins-gegen-Eins-Pressing auf den Platz bringen, dann sind sie für viele Teams ein unangenehmer Gegner. Buchmacher bet365 sieht den Absteiger aus Heidenheim aktuell mit einer Meisterquote von 10,0 auf dem vierten Platz.
St. Pauli
Gefühlt schien der Abstieg des FC St. Pauli in der Vorsaison angesichts der schwachen Konkurrenz vermeidbar. Am Ende verpassten die Kiezkicker den Relegationsrang um drei Punkte und mussten nach zwei Jahren im Oberhaus wieder den Gang in die zweite Liga antreten. Der Verein steht nun vor einem Jahr des Übergangs. Die Hamburger haben im laufenden Transferfenster eine komplette Achse verloren. Von den bisher recht wenigen Neuzugängen ist Branimir Hrgota (zuletzt Fürth) der Prominenteste.
Coach Alexander Blessin wurde durch Marcel Rapp ersetzt. Der badische Trainer hatte vor einigen Jahren zwar Holstein Kiel in die Bundesliga geführt, war in der vergangenen Spielzeit aber bei den Störchen recht unsanft vor die Tür gesetzt worden. Noch herrscht ein großes Ungleichgewicht zwischen dem Verlust von Stammkräften und der Verpflichtung potenzieller Nachfolger. Trotzdem verfügt der Kader noch über einen Stamm an Spielern, die eingespielt und aufeinander abgestimmt sind. Allerdings wurde das Aufgebot in der Breite ziemlich ausgedünnt.
Dynamo Dresden
Wer bei Langzeitwetten nach einer höheren Quote sucht, findet in der 2. Bundesliga zahlreiche interessante Außenseiter. Solche Meisterwetten sind naturgemäß mit einem hohen Risiko verbunden. Gleichzeitig können sie bei einem überraschend starken Saisonstart besonders interessant werden. Unser Außenseiter-Tipp lautet “Dynamo Dresden”. Sicher ist ein Meistertipp auf die Sachsen sehr gewagt. Aber wenn ihr auf die SGD zur aktuellen Quote von 21,0 setzt und die Spielgemeinschaft zum Beispiel wirklich einen starken Saisonstart hinlegt, könnt ihr beispielsweise euren Tipp bei bet365 mit der Cash-out-Funktion vorzeitig mit Gewinn verkaufen.
Nach der Hinrunde der vergangenen Saison war Dresden mit nur 13 Punkten noch das Tabellenschlusslicht. In der Rückrunde spielte die SGD dann aber wie ausgewechselt und war mit 28 Zählern die viertbeste Mannschaft der zweiten Saisonhälfte. Das hat der Verein vor allem dem neuen Sportchef Sören Gonther zu verdanken. Leihspieler, die in der vergangenen Saison maßgeblich zum Klassenerhalt beigetragen haben, wurden nun fest verpflichtet. Die größte Stärke der Schwarz-Gelben ist zweifelsohne das funktionierende Fundament. Und auch Trainer Thomas Stamm hat sich als absoluter Glücksgriff erwiesen.
Es kann zu diesem Zeitpunkt nur eine Langzeitwette geben. Wolfsburg liegt mit einem Kaderwert von 169 Mio. Euro klar auf Platz eins. St. Pauli folgt mit 46 Mio. Euro auf dem zweiten Rang. Mit dieser Qualität würden die Wölfe sogar im Oberhaus in den Top 10 landen. Zudem haben die Verantwortlichen einen mutigen Trainer verpflichtet.
Wer, wie wir, davon überzeugt ist, dass die Niedersachsen ihre Favoritenrolle bestätigen, könnte mit einer frühen Wette interessant einsteigen – insbesondere dann, wenn die Quote im Saisonverlauf aufgrund eines starken Starts weiter sinkt. Doch auch Wetten auf andere Mannschaften machen Sinn.
Die 2. Bundesliga gilt traditionell als eine der unberechenbarsten Ligen Deutschlands. Vermeintliche Favoriten dominieren nicht automatisch. In den vergangenen Jahren ist es nur selten vorgekommen, dass ein frischer Bundesliga-Absteiger in der 2. Liga auch tatsächlich Meister wurde.
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