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Fall Peng: Federer schaltet sich ein

Fall Peng: Federer schaltet sich ein

Tennis-Idol Roger Federer zeigt sich bestürzt über die ungeklärte Situation der chinesischen Topspielerin Peng Shuai - und spricht über eigene Comeback-Pläne.
Macht sich Sorgen um Peng Shuai: Roger Federer
Macht sich Sorgen um Peng Shuai: Roger Federer
© AFP/SID/AELTC/JOE TOTH
SID
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von SID

Tennis-Idol Roger Federer hat sich bestürzt über die ungeklärte Situation der chinesischen Topspielerin Peng Shuai gezeigt.

„Sie ist ein Champion, eine frühere Nummer eins“, sagte der Schweizer in einem Interview von Sky Italia, das auch im Programm von Sky Sport News ausgestrahlt wird. (NEWS: Alles zum Tennis)

„Diese Nachrichten sind schon sehr beunruhigend“, fügte Federer an, „ich hoffe, sie ist sicher. Die Tennisfamilie steht zusammen. Das ist wichtig.“ (die WTA-Weltrangliste)

Peng Shuai hatte in den sozialen Medien Chinas ehemaligen Vizepräsidenten Zhang Gaoli des sexuellen Missbrauchs beschuldigt.

Der Eintrag in dem Twitter-ähnlichen Medium Weibo wurde allerdings ebenso wie zahlreiche Internet-Einträge über die Doppel-Spezialistin gelöscht.

Federer besorgt über Peng Shuai

Von Peng fehlt seitdem jede Spur. Die Echtheit von im Internet aufgetauchten Fotos von Peng, auf denen sie demonstrativ zufrieden zu sehen ist, ist bislang nicht bestätigt.

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Zahlreiche Sportler und Sportlerinnen, die Tennis-Familie, die Athleten-Kommission des Internationalen Olympischen Komitees und das IOC selbst haben sich besorgt gezeigt.

„Ich bin jetzt seit 25 Jahren auf der Tour und ich liebe die Tour und die Menschen, die dazugehören, vor allem die Spielerinnen und Spieler. Sie ist eine davon. Ich hoffe sehr, dass es ihr gut geht“, sagte Federer, „ich hoffe, dass sie in Sicherheit ist und dass wir schon bald von ihr hören werden.“

Der 20-malige Grand-Slam-Champion Federer erholt sich derzeit von seiner dritten OP am rechten Knie seit 2020. (Kalender der ATP-Saison 2021)

Wann der 40-Jährige auf den Tennis-Court zurückkehren kann, ist derzeit völlig offen. Sein Lieblingsturnier in Wimbledon, das der so elegante Athlet als Rekordsieger schon achtmal gewonnen hat, kommt im nächsten Sommer wohl noch zu früh.

Federer spricht über Comeback-Pläne

Druck machen will sich Federer nicht. „Jetzt kommt es nicht auf eine Woche oder einen Monat früher an. Hauptsache, ich bin am Ende topfit“, sagte der Maestro. (die ATP-Weltrangliste)

Federer meinte weiter: „Ich habe keinen Druck, ob ich jetzt mit 40, 41 oder 42 zurückkomme, das ist doch egal. Aber die Reha läuft bisher sehr gut. Alles läuft nach Plan. Ich kann auch schon wieder normal spazieren und endlich wieder mit dem Auto fahren und die Kids herumkutschieren. Das Leben ist gut. Es gibt ansonsten kein Problem.“

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