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French Open womöglich im November

French Open womöglich im November

Die French Open könnten noch später stattfinden als angenommen. Denn die ATP denkt darüber nach, die wegen Corona ausgefallene Sandplatzsaison nachzuholen.
Rafael Nadal hat schon zwölf Mal die French Open gewonnen
Rafael Nadal hat schon zwölf Mal die French Open gewonnen
© Getty Images
. SPORT1
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst, SPORT1
am 10. Apr

Die wegen der Coronavirus-Pandemie ausgefallene Sandplatzsaison im Profitennis könnte im Herbst nachgeholt werden.

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Vier Wochen auf Sand nach den US Open?

Andrea Gaudenzi, Vorsitzender der Herrentour ATP, äußerte entsprechende Gedankenspiele in einem Interview mit mehreren italienischen Medien.

"Wir arbeiten an der Überlegung von vier Wochen auf Sand nach den US Open", sagte der Italiener.

Bei dieser Idee sollen laut Gaudenzi die Masters-Turniere in Madrid und Rom, die eigentlich für Mai geplant waren, noch vor dem Grand-Slam-Turnier von Roland Garros stattfinden.

Laut momentanem Turnierkalender enden die US Open in New York (24. August bis 13. September) nur eine Woche vor dem Sandplatz-Major in Paris.

French Open können noch später stattfinden

Ein Problem dabei ist jedoch: Die von den Organisatoren eigenmächtig auf den Zeitraum vom 20. September bis 4. Oktober verlegten French Open müssten noch weiter nach hinten verschoben werden - das Finale würde womöglich erst im November stattfinden.

Ein noch größeres Problem - die Damen-Tour WTA muss mit der Sandplatzsaison nach den US Open ebenfalls einverstanden sein, da die French Open kaum für Damen und Herren extra ausgetragen werden.

Die Tennistour bei den Herren und Damen pausiert derzeit bis mindestens 13. Juli, der Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon ist aufgrund der Coronakrise bereits ersatzlos gestrichen worden. 

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