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Djokovic-Abbruch gibt neues Rätsel auf

Djokovic-Abbruch gibt neues Rätsel auf

Novak Djokovic wird bei der verspäteten Auslosung der Australian Open gezogen. Das Rätsel um den Titelverteidiger ist aber weiterhin nicht aufgelöst.
Novak Djokovic wartet auf seine Starterlaubnis
Novak Djokovic wartet auf seine Starterlaubnis
© Imago
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von SPORT1

Auslosungs-Chaos, anhaltende Unklarheit, Trainings-Abbruch: Der Wirbel um die Australian Open und Novak Djokovic nimmt kein Ende!

Die für den heutigen 13. Januar um 5 Uhr deutscher Zeit geplante Auslosung wurde zunächst verschoben - und fand dann 75 Minuten später statt. (NEWS: Alles zum Tennis)

„Noch mehr Drama im Melbourne Park“, schrieb die australische Herald Sun. Ein Grund wurde von den Veranstaltern dafür aber nicht genannt, doch Reuters schreibt, dass die Entscheidung getroffen wurde, da weiterhin nicht klar gewesen war, ob Titelverteidiger Novak Djokovic teilnehmen würde.

Denn durch die Auslosung, so dachte man im Vorfeld, sollte sich endgültig klären, ob Djokovic trotz der zahlreichen Episoden um seine Einreise und seine Corona-Situation an den Start gehen darf.

Nun hat Djokovic zwar einen Gegner, aber immer noch keine Klarheit, ob er auch gegen ihn antreten darf - hinterher gab der Serbe mit einem Trainings-Abbruch neue Rätsel auf.

Australian Open: Auslosung findet verspätet statt - mit Djokovic

Doch die Unklarheit ist auch nach der Auslosung, die schließlich um 6.15 Uhr deutscher Zeit nachgeholt wurde, nicht gewichen, obwohl Djokovic gezogen wurde! Der an 1 gesetzte Serbe würde, falls er spielen darf, in Runde eins auf Landsmann Miomir Kecmanovic treffen. (Australian Open ab 17. Januar im LIVETICKER)

Eine neue Aussage zu Djokovic gab es zuvor aber nicht. Die Organisatoren warten laut australischen Medienberichten weiter gespannt auf die Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke über den Visastatus von Djokovic.

Doch die wird es auch am Donnerstag nicht geben. Das berichtet The Age unter Berufung auf eine Quelle aus Regierungskreisen.

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Auch Australiens Premierministier Scott Morrison hielt sich bedeckt.

„Ich verweise auf seine jüngste Erklärung, dass sich die Position nicht geändert hat... Ich habe nicht vor, zu diesem Zeitpunkt einen weiteren Kommentar abzugeben“, sagte Morrison auf einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen, als er auf die Hängepartie um den Djoker angesprochen wurde.

Der Serbe wiederum brach am Donnerstag laut Medienberichten sein Training nach nur 30 Minuten ab - offenbar nachdem sein Fitness-Trainer Marco Panichi mit dem Handy zu ihm kam und ihm eine Nachricht zeigte.

Auslosung: Djokovic gegen Berrettini

Im Viertelfinale könnte auf Djokovic das Aufeinandertreffen mit dem Italiener Mario Berrettini (Nr. 7) warten. In dieser Runde wäre auch ein Hammer-Duell zwischen Alexander Zverev und Rafael Nadal möglich.

Novak Djokovic darf sich nach einem Urteil nun frei in Australien bewegen. Seine Teilnahme an den Australian Open in Melbourne ist damit aber keineswegs gesichert.
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Nach Djokovic-Krimi: "Das Image ist nachhaltig geschädigt!"

Hängepartie um Djokovic geht weiter

Der Weltranglistenerste Djokovic muss trotz eines Teilsiegs vor Gericht am Montag weiter befürchten, erneut sein Visum entzogen zu bekommen. Nach einem Bericht der Herald Sun sollen sich die Behörden auf Djokovics Ausweisung vorbereiten, nachdem der zuletzt Fehler bei seinen Einreise-Angaben und im Verhalten nach einer angeblichen Corona-Infektion eingeräumt hatte.

Der dreimalige Grand-Slam-Sieger Andy Murray zeigt sich mittlerweile sehr genervt von der Causa Djokovic. Der Brite freut sich dennoch über die Freilassung des Serben.
01:12
Murray genervt von Causa Djokovic

Er habe im Dezember in Serbien an einem Interview trotz des Wissens um einen positiven Coronatest teilgenommen. Hinzu kommt eine „unabsichtliche“ Falschangabe auf seinem Einreisebogen bezüglich seiner Reiseaktivitäten vor dem Flug nach Melbourne.

Australian Open: Zuschauerkapazität begrenzt

Bis wenige Minuten vor dem geplanten Beginn der Auslosung soll nichts auf die Verschiebung hingedeutet haben.

Zudem wurde am Donnerstag bekannt, dass aufgrund der angespannten Pandemie-Situation die Zuschauerkapazitäten auf 50 Prozent der möglichen Auslastung begrenzt werden.

„Diese Anpassungen der Regeln für die Australian Open bedeuten, dass sich Fans, Spieler und Mitarbeiter auf ein großartiges, sicheres Event freuen können“, sagte Jaala Pulford, Tourismusministerin des Bundesstaats Victoria, in einer Erklärung.