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Tennis-Märchen bei Wimbledon: "Krieg hat mich stärker gemacht" - Svitolina nach Sieg gegen Swiatek

“Der Krieg hat mich stärker gemacht“

Elina Svitolina besiegt im Wimbledon-Viertelfinale die Weltranglistenerste Iga Swiatek und greift nun nach dem Titel. Nach ihrem Triumph verrät die Ukrainerin, wie sie der Krieg in ihrem Heimatland und die Geburt ihrer Tochter noch stärker gemacht haben.
Elina Svitolina weigerte Aryna Sabalenka nach ihrer 4:6, 4:6-Niederlage im Viertelfinale der French Open die Hand zu geben. Die Weltranglistenzweite nannte, den Krieg nicht unterstützen zu wollen, als Grund.
Elina Svitolina besiegt im Wimbledon-Viertelfinale die Weltranglistenerste Iga Swiatek und greift nun nach dem Titel. Nach ihrem Triumph verrät die Ukrainerin, wie sie der Krieg in ihrem Heimatland und die Geburt ihrer Tochter noch stärker gemacht haben.

Es ist schon eine kleine Tennis-Sensation!

Die Ukrainerin Elina Svitolina steht nach dem Sieg gegen die Weltranglistenerste Iga Swiatek (7:5, 6:7 (5:7), 6:2) im Halbfinale von Wimbledon. Nur noch zwei Siege fehlen zum Grand-Slam-Titel, den sie mit Sicherheit ihren Landsleuten in der Ukraine widmen würde.

„Ich bin glücklich, dass ich ein klein bisschen Freude in ihr Leben bringen kann“, sagte die 28-Jährige nach ihrem Triumph. „Ich habe viele Videos im Internet gesehen, wo Kinder auf ihren Handys meine Spiele sehen. Das lässt mein Herz wirklich schmelzen.“

Swiatek-Besiegerin: „Krieg hat mich stärker gemacht“

Mittlerweile ist sie sich aber auch bewusst, dass es auf der Welt wichtigere Dinge als Tennis gibt. So auch der Krieg in ihrem Heimatland, der inzwischen schon über 500 Tagen andauert und einen großen Einfluss auf sie hat.

„Der Krieg hat mich stärker gemacht“, verriet die 28-Jährige. „Mental sehe ich schwierige Situationen auf dem Platz nicht mehr als Desaster an. Es gibt schlimmere Dinge im Leben.“

Und es gibt auch wichtigere Momente im Leben, wie zum Beispiel die Geburt ihrer Tochter vor rund neun Monaten.

„Ein Kind zu haben und der Krieg, das hat mich eine andere Person werden lassen“, betonte Svitolina, die erst im April aus ihrer Babypause zurückkam. „Ich sehe viele Dinge aus einer anderen Perspektive.“