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Boris Becker angewidert: "Das ist ein wirklich verstörendes Verhalten"

Becker: „Verstörendes Verhalten“

Boris Becker hat sich im kuriosen Wirbel um seinen ehemaligen Schützling Novak Djokovic erneut zu Wort gemeldet - und ein scharfes Urteil gefällt.
Bei den Australian Open geht es für die Tennis-Stars traditionell um den ersten Grand-Slam-Titel des Jahres. Hier gibt's die wichtigsten Infos zum Turnier in Melbourne.
Boris Becker hat sich im kuriosen Wirbel um seinen ehemaligen Schützling Novak Djokovic erneut zu Wort gemeldet - und ein scharfes Urteil gefällt.

Boris Becker hat sich im Wirbel um Novak Djokovic bei den Australian Open erneut zu Wort gemeldet. Der ehemalige Trainer des serbischen Superstars kritisierte Tony Jones, der die kuriosen Szenen um Djokovic ausgelöst hatte, scharf.

Zur Erinnerung: Djokovic verzichtete nach seinem 6:3, 6:4, 7:6 (7:4)-Erfolg gegen den Tschechen Jiri Lehecka im Achtelfinale am Sonntag auf das übliche On-Court-Interview. Der 37-Jährige fühlt sich vom australischen Rechteinhaber Channel 9 nicht ausreichend respektiert.

Vor einigen Tagen habe ein Journalist - es geht um Jones - im australischen TV unangebrachte Kommentare über ihn und die serbischen Fans gemacht, sagte Djokovic auf der Pressekonferenz. Solange er keine Entschuldigung erhalte, werde er für die Interviews nach den Matches nicht zur Verfügung stehen.

Becker schießt gegen TV-Moderator

Becker, der selbst als TV-Experte tätig ist, teilte die Aussagen von Jones auf X und schrieb: „Das ist ein wirklich verstörendes Verhalten von einem TV-Moderator, der für Kanal 9 arbeitet. Hat er noch einen Job für den Rest des Turniers?“ Jones hat mittlerweile um Entschuldigung gebeten und von einem „Scherz“ gesprochen, dessen Wirkung er bedauere.

In der Partie gegen Lehecka war Djokovic auch immer wieder von einzelnen Zuschauern vor dem Aufschlag gestört worden, was ihn sichtbar ärgerte.

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„Was die Spieler sich alles gefallen lassen müssen. Da sind die Australier teilweise ein bisschen angetrunken abends und dann kommen Tiraden auf die Spieler los“, hatte Becker bei Eurosport schon dabei gesagt. Zu diesem Zeitpunkt wusste er von Djokovics Vorwürfen noch nichts.

Der Serbe trifft bei den Australian Open nun auf Carlos Alcaraz.

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