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Australian Open: Becker erklärt Zverev zum Favoriten gegen Alcaraz

Becker: Zverev Favorit gegen Alcaraz

Boris Becker und Andrea Petkovic schwärmen von Alexander Zverevs Form bei den Australian Open. Becker wagt gar eine überraschende These vor dessen Duell mit Carlos Alcaraz.
Boris Becker und Andrea Petkovic tippen die Finalpaarung der Australian Open. Alexander Zverev trifft im Halbfinale auf Carlos Alcaraz.
Boris Becker und Andrea Petkovic schwärmen von Alexander Zverevs Form bei den Australian Open. Becker wagt gar eine überraschende These vor dessen Duell mit Carlos Alcaraz.

Alexander Zverev spielt bei den Australian Open groß auf und steht im Halbfinale. Der Hamburger setzte sich im Viertelfinale gegen den US-Amerikaner Learner Tien durch und untermauerte dabei seine starke Form im Turnierverlauf.

Nun wartet am Freitag im Halbfinale ein echtes Topduell: Zverev trifft auf den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz, der vor dem Turnier als einer der Topfavoriten auf den Titel galt. Doch auch Zverev wird inzwischen viel zugetraut.

Becker sieht Zverev als Favoriten

Im Podcast „Becker Petkovic“ zeigte sich Boris Becker beeindruckt von Zverevs Entwicklung im Turnier. „Seit der Regenpause gegen Müller (Zweitrundengegner Alexandre Müller, Anm.)„, spiele Zverev sein bestes Tennis: “Da muss irgendwas passiert sein, der kommt raus - und so gut habe ich Sascha Zverev noch nie gesehen.“

Becker lobte vor allem die Stabilität in den Matches und die Art, wie Zverev mit Drucksituationen umgehe. Der 28-Jährige habe sich „von Match zu Match immer leicht gesteigert“. Sein Gegenspieler Francisco Cerúndolo in der vierten Runde habe ihm geradezu leid getan.

Becker sah „eigentlich nie eine schwäche Periode“ bei Zverev, auch gegen das Toptalent Learner Tien nicht. „In dieser konstanten Form habe ich ihn noch nie gesehen“.

Und dann wartete Becker mit einer überraschenden These auf: „Deswegen ist er für mich auch Favorit gegen Carlos Alcaraz“.

Petkovic erkennt klare technische Fortschritte

Auch Andrea Petkovic analysierte Zverevs Entwicklung im Podcast im Detail. „Ich habe mich immer zu seinem Training geschlichen“ sagte sie und betonte, dass sich besonders sich dessen Vorhand verändert habe: „Er versucht, vorne mehr durch den Ball zu gehen als immer dieses Nach-oben, was wir von ihm kennen“.

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Petkovic erklärte, dass genau diese Anpassung nun Wirkung zeige. „Ich bin so froh, dass es jetzt zusammenkommt und es auf dem Platz klick gemacht hat.“

Gleichzeitig verstehe sie, warum Zverev ihr nicht verraten wollte, woran er gearbeitet habe. „Ich kann es verstehen als Spieler, dass man nicht sagen will, was man nicht umgesetzt bekommt.“

Das Duell mit Carlos Alcaraz wird nun zur Standortbestimmung. Der Spanier bringt enormes Tempo und Variabilität mit, doch Zverev reist mit viel Selbstvertrauen ins Halbfinale.

Seine verbesserte Konstanz und die aggressivere Vorhand machen ihn laut Boris Becker sogar zum Favoriten. Sollte er dieses Niveau halten, winkt der Einzug ins Finale und damit die nächste große Chance auf seinen ersten Grand-Slam-Titel.