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Australian Open heute: Zverev - Alcaraz live im Free-TV, Stream & Ticker - Harter Kampf ums Finale

Zverev kämpft um Finaleinzug

Alexander Zverev steht im Halbfinale der Australian Open. In der Nacht am Freitagmorgen trifft er auf den Weltanglistenersten Carlos Alcaraz.
Boris Becker und Andrea Petkovic tippen die Finalpaarung der Australian Open. Alexander Zverev trifft im Halbfinale auf Carlos Alcaraz.
Alexander Zverev steht im Halbfinale der Australian Open. In der Nacht am Freitagmorgen trifft er auf den Weltanglistenersten Carlos Alcaraz.

Alexander Zverev steht bei den Australian Open erneut im Halbfinale - und bislang vor seiner größten Herausforderung in Melbourne. Am frühen Freitagmorgen ab 4.30 Uhr (LIVETICKER) wartet mit Carlos Alcaraz die Nummer eins der Welt. Zwei Siege fehlen Deutschlands Nummer 1 noch zu seinem ersten Grand-Slam-Titel.

Der Hamburger geht mit Rückenwind in das Duell. Nach anfänglichen Problemen zu Turnierbeginn steigerte sich Zverev von Runde zu Runde deutlich. Spätestens nach dem Viertelfinale gegen Learner Tien wirkt sein Spiel so komplett wie selten zuvor.

Tennis heute: So können Sie die Australian Open mit Zverev - Alcaraz live im Free-TV sehen:

  • TV: Eurosport
  • Stream: Joyn, DAZN, Amazon Prime
  • Ticker: SPORT1.de und SPORT1 App

Zverev in Topform bei den Australian Open

Auffällig ist vor allem die Weiterentwicklung seines Spiels. Zverev sucht schneller den Punktgewinn, rückt häufiger ans Netz vor und streut Stopps ein. Die ersten Schläge nach dem Aufschlag sind variabler und mutiger geworden.

Auch Experten sehen darin einen klaren Entwicklungsschritt. Boris Becker sagte im Podcast Becker Petkovic: „Da muss irgendwas passiert sein, der kommt raus – und so gut habe ich Sascha Zverev noch nie gesehen.“ Besonders beeindruckt zeigte sich Becker von der Konstanz: „In dieser konstanten Form habe ich ihn noch nie gesehen.“

Auch Andrea Petkovic erkennt deutliche technische Fortschritte. Sie sagte über Zverevs Spielweise: „Er versucht, vorne mehr durch den Ball zu gehen als immer dieses Nach-oben, was wir von ihm kennen.“ Die frühere Topspielerin sieht darin einen entscheidenden Faktor für seinen aktuellen Erfolg: „Ich bin so froh, dass es jetzt zusammenkommt und es auf dem Platz klick gemacht hat.“

Zverev profitiert zudem davon, dass er körperlich erstmals seit längerer Zeit komplett schmerzfrei ist. Diese Freiheit erlaubt ihm, aggressiver zu spielen und die Ballwechsel früher zu bestimmen – genau der Stil, der gegen einen Gegner wie Alcaraz gefragt ist.

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Carlos Alcaraz bisher ohne Satzverlust

Carlos Alcaraz marschierte ohne Satzverlust ins Halbfinale, dennoch steht auch er unter Beobachtung. Vor dem Turnier hatte er sich von seinem langjährigen Coach Juan Carlos Ferrero getrennt – ein Schritt, der für Unruhe sorgte. Zwar zeigte sich der Spanier bislang stabil, doch gegen einen Gegner in Zverevs Form dürfte er deutlich mehr gefordert werden.

Der Weltranglistenerste beeindruckt vor allem mit seinem verbesserten Aufschlag. Nur sieben Breaks musste Alcaraz im gesamten Turnierverlauf hinnehmen.

„Das Niveau, das er derzeit spielt, ist beeindruckend“

Alcaraz verfolgt die Entwicklung seines Gegners genau. Wie die Sportschau ihn zitiert: „Das Niveau, das er derzeit Spielt, ist beeindruckend. Das wird ein großartiger Kampf“. Eine kleine Kampfansage schob er hinterher: Wenn Zverev gewinnen wolle, müsse er „eine Menge schwitzen“.

Zverev weiß also, was ihn erwartet - aber auch, dass er große Namen schlagen kann. Gegen Alcaraz gewann er bereits wichtige Matches, unter anderem bei den French Open und in Melbourne vor zwei Jahren.

Zverev: „Ich freue mich einfach auf ein fantastisches Match“

Zverev sagte vor der Partie bei Eurosport und HBO Max: „Ich freue mich einfach auf ein fantastisches Match“. Körperlich fühlt er sich so fit wie lange nicht mehr und kann deshalb aggressiver auftreten als in früheren Turnieren.

Ein Fragezeichen bleibt dennoch die mentale Komponente. In der Vergangenheit hatte Zverev in ganz großen Momenten mit Drucksituationen zu kämpfen. Nach dem Viertelfinal-Erfolg gegen Learner Tien hatte Zverev nun eine etwas längere Pause, die sich als zweischneidig erweisen könnte. Tennis-Ikone Boris Becker mutmaßte daraufhin bei Eurosport: „Jetzt kann es ein Nachteil sein, weil er natürlich anfängt, nachzudenken.“

Sollte Alcaraz nur kleine Schwächen zeigen, könnte sich für Zverev dennoch die große Chance bieten. Zwei Schritte trennen ihn noch vom ganz großen Traum – der erste davon wartet am Freitagmorgen.