Die einhändige Rückhand steht bei den US Open 2026 erneut auf dem Prüfstand. Nach Angaben der Gazzetta dello Sport hat es seit Wimbledon 1877 in jeder Saison mindestens ein Tennisspieler mit einhändiger Rückhand ins Halbfinale eines Grand Slams geschafft. Doch die 148 Jahre alte Serie wackelt bedrohlich.
Eine 148 Jahre alte Tennis-Serie wackelt bedenklich
148 Jahre alte Tennis-Serie vor dem Aus
Weder bei den Australian Open noch bei den French Open oder in Wimbledon erreichte ein Akteur mit einhändiger Rückhand die Runde der letzten vier. Wer den Tennis-Kalender kennt, weiß, dass bei den US Open die letzte Chance besteht, die historische Serie zu retten.
Tennis: Musetti soll die Ehre der einhändigen Rückhand retten
Die größte Hoffnung ruht auf Lorenzo Musetti. Der Italiener gilt als einer der wenigen Topspieler, die den Schlag nicht nur als Stilmittel, sondern als echtes Offensivwerkzeug einsetzen. Musetti ist derzeit allerdings nur die Nummer 14 der Weltrangliste und hat in seiner Karriere auch erst zwei Grand-Slam-Halbfinals erreicht. Zudem verpasste er zuletzt die French Open und Wimbledon verletzungsbedingt. Ein schlechtes Omen? (US Open 2026 täglich im LIVETICKER)
Da kann eigentlich nur noch der „Maestro“ persönlich helfen. Passend dazu trainierte Musetti in New York mit Roger Federer, dem ikonischen Vertreter der einhändigen Rückhand. Das Treffen, über das Video Gazzetta berichtete, liefert das perfekte Symbolbild für einen Schlag, der im modernen Power-Tennis immer seltener wird.
Tennis: Warum die beidhändige Rückhand meist bevorzugt wird
Der Trend zur beidhändigen Rückhand ist seit Jahren unübersehbar und hat zahlreiche Gründe. Die Profis erhoffen sich von der Technik mehr Stabilität in hohen Ballwechseln, eine geringere Anfälligkeit gegen extreme Topspin-Bälle und Vorteile beim Return. Musetti muss genau dort gegenhalten – mit Timing, Slice-Varianten und Mut zum Tempo, um die fast 150 Jahre alte Grand-Slam-Reihe am Leben zu halten.
Andere prominente Vertreter wie Stefanos Tsitsipas, Grigor Dimitrov und Stan Wawrinka haben nicht mehr die Form vergangener Tage und dürften in New York nahezu chancenlos sein. Selbst wenn Musetti die Serie noch ein Jahr am Leben erhalten kann, ist sie wohl früher oder später dem Ende geweiht. Zu wenige Stars und Nachwuchsspieler greifen auf die Technik zurück, mit der Federer, Ivan Lendl und Stefan Edberg einst große Erfolge feiern konnten.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.