Eine Dachpanne hat am Sonntagabend bei den US Open die Night Session im Louis Armstrong Stadium ausgebremst und hatte gleichzeitig extreme Auswirkungen auf Tennis-Legende Venus Williams, die ihr Erstrunden-Match, auch wegen der Länge der Spiele vor ihrem, erst um 0:13 Uhr Ortszeit beginnen konnte.
US Open: Kurisose Dachpanne sorgt für Match-Start nach Mitternacht
Dachpanne hat weitreichende Folgen
Doch danach sah es zunächst nicht aus. Die Abendsession begann kurz nach 19.00 Uhr Ortszeit, angesetzt waren jeweils zwei Matches im Armstrong und im Arthur Ashe Stadium. Auf dem zweitgrößten Court hatte die an Nummer neun gesetzte Elina Svitolina gegen Argentiniens Solana Sierra beim 6:1, 6:2 nur 51 Minuten benötigt. Dadurch sollte die Partie zwischen dem an Nummer 15 gesetzten Alexander Bublik und dem amerikanischen Wildcard-Spieler J.J. Wolf zunächst sogar früher als erwartet starten.
Doch dann setzte rund 20 Minuten nach Svitolinas Matchende Regen ein. Auf den Außenplätzen wurde der Spielbetrieb unterbrochen, während die überdachten Stadien eigentlich Schutz bieten sollten. Weil sich das Dach im Louis Armstrong Stadium zunächst aber nicht schloss, prasselte Regen auf den Hartplatz. (US Open 2026 täglich im LIVETICKER)
An Dach gab es mechanisches Problem mit den Dach-Sensoren. Bis dieses Problem behoben wurde und der inzwischen nasse Court getrocknet wurde, dauerte es sehr lange. Insgesamt warteten Bublik und Wolf rund 90 Minuten länger auf den Start.
US Open: Regen und lange Matches sorgen für Chaos
Dann dauerte das Match zwischen Novak Djokovic und Mariano Navone auch noch deutlich länger als erwartet. Der Serbe scheiterte sensationell nach 4:36 Stunden bereits in der ersten Runde. Da es in den USA aber schon während des vierten Satzes des Fünf-Satz-Matches auf Mitternacht zuging, wurde das Match von Venus Williams und Sofia Kenin kurzfristig auf den Louis Armstrong vorschoben.
Doch auch hier dauerte es dann wegen der Verzögerung durch den Regen zwischen Bublik und Wolf ebenfalls länger als geplant. Da auch das Djokovic-Match nur kurz darauf beendet war, durften die beiden Spielerinnen sich den Schauplatz für ihr Duell aussuchen.
Die Wahl fiel auf den Center Court, also ging es für Williams und Kenin wieder zurück. Um 0:13 Uhr Ortszeit konnte das Match dann endlich losgehen. So spät startete in der US-Open-Geschichte noch nie ein Match.
Williams kritisch: „Kenne keine andere Sportart, bei der man so spät anfangen muss“
Knappe zwei Stunden später endete das Spiel um 2:01 Uhr mit einem Sieg von Kenin (6:2, 7:6) und stellte ebenfalls einen Rekord für das späteste Ende eines Erstrundenspiels in der Geschichte der US Open auf. Fast hätten die beiden Spielerinnen sogar noch tiefer in die Nacht spielen müssen. Williams vergab in Satz zwei gleich sieben Satzbälle für einem entscheidenden dritten Satz.
„Ich hätte mir definitiv etwas anderes gewünscht. Ich glaube, es war für uns beide nicht gerade ideal. Wir haben beide unser Bestes gegeben, aber ja“, sagte Williams nach ihrer Niederlage: „Ich kenne einfach keine andere Sportart, bei der man so spät anfangen muss. Ich bin fest davon überzeugt, dass es hier noch Verbesserungspotenzial gibt.“
„Ich habe noch nie so spät ein Match gespielt, und ich habe mich gefreut, dass so viele Leute dafür geblieben sind. Es war mir eine echte Ehre, vor ihnen zu spielen“, lobte die Tennis-Legende die Fans und sagte zu ihrer Leistung: „Das ist in der ersten Runde nicht einfach, das ist um ein oder zwei Uhr morgens erst recht nicht einfach, aber ich habe mein Bestes gegeben.“
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.