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Tennis-Zoff! Jetzt spricht die Übeltäterin

Tennis-Zoff! Das sagt die Übeltäterin

Nach dem Skandal beim Hungarian Grand Prix in Budapest meldet sich nun Amarissa Tóth zu Wort. Die junge Ungarin hofft auf eine Versöhnung mit Zhang Shuai.
Amarissa Toth sorgte mit ihrem Verhalten beim Hungarian Grand Prix in Budapest für mächtig Wirbel in der WTA
Amarissa Toth sorgte mit ihrem Verhalten beim Hungarian Grand Prix in Budapest für mächtig Wirbel in der WTA
© IMAGO/Xinhua
Nach dem Skandal beim Hungarian Grand Prix in Budapest meldet sich nun Amarissa Tóth zu Wort. Die junge Ungarin hofft auf eine Versöhnung mit Zhang Shuai.

Der Skandal im Erstrundenmatch des Hungarian Grand Prix in Budapest zwischen Zhang Shuai und Amarissa Tóth wirkt immer noch nach.

Nachdem sich zahlreiche WTA-Spielerinnen und sogar Tennis-Legende Martina Navratilova zu Wort gemeldet hatten, wandte sich nun auch Tóth an die Öffentlichkeit.

„Jetzt, da ich raus bin aus dem Turnier, ist es an der Zeit, ein paar Worte zu sagen zu dem, was passiert ist“, begann die 20-Jährige ihr Statement, das auf der offiziellen Facebook-Seite des Turniers sowie auf Instagram veröffentlicht wurde. „Ich hätte nicht gedacht, dass mein erstes Hauptrundenmatch bei einem WTA-Turnier so einen Sturm auslösen würde.“

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Tóth, die in der zweiten Runde gegen die Ukrainerin Kateryna Baindl ausschied, hatte ihren ersten Auftritt in einer WTA-Hauptrunde durch Aufgabe gewonnen. Shuai brach das Spiel aufgrund einer Panik-Attacke ab. Beim Stand von 5:5 im ersten Satz hatte die Ungarin nach einer strittigen Linienentscheidung die entscheidende Ballmarke auf dem Sandplatz mit ihrem Fuß weggewischt. Zuvor war Shuais Ball von der Linienrichterin als Aus gewertet worden. Auch die Stuhlschiedsrichterin kam zu der Entscheidung.

Die Chinesin war darüber derart verärgert, dass sie darum bat, mit der Turnierleitung sprechen zu können, was abgelehnt wurde. Nachdem Tóth das Spiel dann zum 6:5 für sich entschieden hatte, brach Shuai unter Tränen das Match ab.

Tóth: Wollte nie jemanden verletzen

Unter anderem schrieb Victoria Azarenka: „Das ist ein neues Level an Unsportlichkeit. Einfach wow.“ Navratilova bezeichnete die Vorkommnisse als „in jeder Hinsicht erbärmlich“.

„Es tut mir extrem leid“, sagte nun Tóth zu dem Vorfall und fügte hinzu: „Ich respektiere Shuai Zhang als Person und genauso sehr als Athletin. Es war nie meine Absicht, respektlos zu sein, jemanden wütend zu machen oder zu verletzen – vor allem nicht Shuai Zhang.“

Zudem gab sie zu, dass ihr Jubel nach der Aufgabe ihrer Gegnerin nicht angebracht gewesen sei. „Meine Emotionen gingen aufgrund der Hitzigkeit des Matchs mit mir durch“, versuchte sie sich in einer Erklärung.

Dennoch sei es nie ihr Wunsch gewesen, auf diese Art zu gewinnen. „Nun hoffe sie, dass es in Zukunft eine Möglichkeit gebe, „mich mit Shuai Zhang hinzusetzen und ihr zu sagen, wie schlecht ich mich fühle, dass unser Match so endete“.