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Tischtennis-Sensation: Deutsche kommt so weit wie keine Europäerin zuvor

Deutsches Tischtennis-Märchen endet

Beim Smash-Turnier in Singapur überrascht Sabine Winter die Weltelite. Die Tischtennis-Nationalspielerin kommt so weit wie keine Europäerin zuvor.
Im Finale des WTT Europe Smash kommt es ausgerechnet beim Matchball für Truls Möregardh zu einem der spektakulärsten Ballwechsel der jüngeren Tischtennis-Geschichte. Quelle: WTT.
Beim Smash-Turnier in Singapur überrascht Sabine Winter die Weltelite. Die Tischtennis-Nationalspielerin kommt so weit wie keine Europäerin zuvor.

Der Siegeszug der deutschen Tischtennis-Nationalspielerin Sabine Winter beim hochdotierten Singapore Smash ist im Halbfinale zu Ende gegangen.

Nach zwei Erfolgen gegen Top-10-Spielerinnen musste sich die 33-Jährige aus Dachau nach harter Gegenwehr der Weltranglistenzweiten Wang Manyu (China) 1:4 geschlagen geben. Winter hatte als erste Europäerin die Runde der besten vier bei einem der Top-Turniere der WTT-Serie erreicht.

Tischtennis: Auch Patrick Franziska spielte ein starkes Turnier

Dank ihrer Erfolge nimmt Winter 22.500 Dollar Preisgeld und 900 Weltranglistenpunkte mit nach Hause, die Top 10 rücken damit näher. Vor dem mit 1,55 Millionen Dollar dotierten Turnier war Winter auf Platz 15 notiert gewesen. Mit ihrem Antispin-Belag auf der Rückhandseite wirbelt sie die Weltelite durcheinander, in Singapur schlug sie unter anderem die Nummer sieben (Wang Yidi) und die Nummer vier (Zhu Yuling).

Auch Patrick Franziska vom Bundesligisten 1. FC Saarbrücken spielte ein starkes Turnier, musste sich aber nach seinem Achtelfinalsieg gegen den japanischen Weltranglistenvierten Tomokazu Harimoto dem an Nummer acht geführten Taiwaner Lin Yun-Ju 1:4 geschlagen geben.