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Wirbel um Kehrer und Bayern

Wirbel um Kehrer und Bayern

Der FC Bayern soll eine Einigung mit PSG-Verteidiger Thilo Kehrer erzielt haben. Was ist wirklich dran?
Thilo Kehrer im Duell mit Bayerns Kingsley Coman
Thilo Kehrer im Duell mit Bayerns Kingsley Coman
© Imago
Carsten Arndt
Carsten Arndt
Florian Plettenberg
Florian Plettenberg
von Carsten Arndt, Florian Plettenberg

Setzt der FC Bayern etwa doch noch ein kleines Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt?

Wie die französische Fachzeitung L’Équipe berichtet, hätten sich die Münchner im Vorfeld des Bundesliga-Auftakts gegen Borussia Mönchengladbach mit Vertretern von Thilo Kehrer getroffen - mit Erfolg.

Demnach habe man sich mit der Kehrer-Seite auf einen Dreijahres-Vertrag verständigt. Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn seien sehr interessiert am 24-Jährigen, der seit Sommer 2018 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.

Der FCB sei bereit, den Parisern zwölf Millionen Euro für den Verteidiger, der sowohl rechts als auch im Zentrum spielen kann, zu bieten. (Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Thilo Kehrer zum FC Bayern? Das ist wirklich dran

Kehrer selbst reize das “Projekt Bayern”. Er hoffe auf mehr Spielzeit als bei PSG, um sich wieder für die deutsche Nationalmannschaft zu empfehlen.

Nach SPORT1-Informationen ist an den Gerüchten allerdings nichts dran. Der FC Bayern plant in diesem Sommer keine Verpflichtung von Kehrer, es laufen auch keine Verhandlungen.

Interessant: Der ehemalige Schalker Kehrer, der bisher neun Länderspiele für Deutschland gemacht hat, steht bei der deutschen Berateragentur ROGON unter Vertrag.

Diese vertritt unter anderem Eric-Maxim Choupo-Moting und auch Marcel Sabitzer, an dem die Bayern interessiert sind. Womöglich ging es bei dem angeblichen Treffen im Rahmen des Gladbach-Spiels ja um den Österreicher von RB Leipzig.

Kehrer war 2018 für 37 Millionen Euro von Schalke nach Paris gewechselt. Mit dem französischen Hauptstadtklub wurde er zwei Mal Meister und holte ebenso oft den französischen Pokal.