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BVB-Boss Watzke weint Erling Haaland nicht nach - andere Wechsel waren emotionaler

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BVB-Boss Watzke weint Erling Haaland nicht nach - andere Wechsel waren emotionaler

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Watzke weint Haaland nicht nach

Watzke weint Haaland nicht nach

Erling Haaland verlässt Borussia Dortmund im Sommer. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke macht aber deutlich, dass ihm andere Abschiede schwerer fielen.
Der Transfer von Erling Haaland ist endgültig auf der Zielgeraden. Der BVB stellt den Stürmer frei. Ein unterschriftsreifer Vertrag soll Haaland vorliegen.
. SPORT1
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von SPORT1

Als Hans-Joachim Watzke CNN Rede und Antwort stand, dürfte er schon mindestens eine Vorahnung gehabt haben, wie die Causa Erling Haaland enden sollte.

„Wir spielen seit 113 Jahren Fußball in Dortmund und 111 Jahre davon haben wir das ohne Erling Haaland getan“, sagte der Geschäftsführer der Schwarzgelben in einem Interview, das bereits am 26. April geführt, aber erst am späten Montagabend veröffentlicht wurde. Dem Tag, an dem Manchester City die Haaland-Verpflichtung vermeldete. (Der Haaland-Deal und die Folgen)

„Wir hatten Robert Lewandowski und er hat uns 2014 verlassen. Aber wir haben 2015, 2016 und 2017 Fußball gespielt und spielen es bis heute“, erklärte Watzke. „Dann kam Pierre-Emerick Aubameyang und dann Erling Haaland und Sie können sicher sein - falls Erling sich entscheiden sollte, uns zu verlassen - werden wir zu 100 Prozent den nächsten finden.“ (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

BVB-Boss: Geringe emotionale Bindung zu Haaland

Watzke ließ durchblicken, dass ihn der Haaland-Abgang weit weniger trifft, als es bei anderen Spielern in der Vergangenheit der Fall war.

„Es war sehr emotional für mich, als mir Mats Hummels 2016 gesagt hat, dass er den Klub nach sieben oder Jahren verlassen wird, weil es eine lange Zeit war und wir eine sehr spezielle Beziehung hatten“, beschrieb der 62-Jährige. „Aber manchmal sind Spieler nur ein, zwei, drei Jahre beim BVB und die Emotionen gehen nicht so tief. Und im Fußball ist es normal, dass Spieler kommen und gehen, wenn sie wollen.“

So wie nun Haaland, für den der BVB nun 75 Millionen Euro bekommt. Der Norweger, beziehungsweise Manchester City profitieren von einer Ausstiegsklausel, die der BVB dem Stürmer gewähren musste, um ihn überhaupt zu bekommen.

Watzke: Das ist Dortmunds Transferstrategie

Grundsätzlich ist es seit geraumer Zeit Teil der Dortmunder Transferstrategie, junge Spieler mit viel Potenzial zu verpflichten, um sie später wieder gewinnbringend zu verkaufen. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

„Das ist der einzige Weg für uns. Wenn ein Spieler schon sehr starke Leistungen zeigt, kämpfen wir gegen die ganz großen Klubs mit den Oligarchen und den arabischen Staaten im Rücken“, betonte Watzke.

„Und diesen Kampf können wir nicht gewinnen. Aber wir können einen Kampf um einen 18-Jährigen wie Jude Bellingham gewinnen, weil dieser Spieler es liebt, für Borussia Dortmund zu spielen, weil wir immer über 80.000 Zuschauer haben und der Klub weiß, wie man mit jungen Spielern umgeht.“

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