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FC Bayern: Ein Monster für die Abwehr! So tickt Kim Min-jae

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FC Bayern: Ein Monster für die Abwehr! So tickt Kim Min-jae

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Ein Monster für die Bayern-Abwehr

Der Wechsel von Kim Min-jae zum FC Bayern ist so gut wie fix. Während der Südkoreaner in Italien gefeiert wird, sorgt er in seiner Heimat für helle Aufregung.
Der FC Bayern steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Neapels 26-jährigem Innenverteidiger Kim Min-Jae - Ein 1,90 Meter großer Südkoreaner, der auch beim Karaoke eine gute Figur abgibt.
Tobias Wiltschek
Tobias Wiltschek
khau
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von Tobias Wiltschek, Kerry Hau

Wenn in dieser Saison von den Stars des italienischen Meisters SSC Neapel die Rede war, fielen vor allem die Namen Victor Osimhen, Khvicha Kvaratskhelia oder Stanislav Lobotka.

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Den Namen Kim Min-jae hat man zumindest in Deutschland bislang noch nicht allzu häufig gehört.

Das ändert sich nun durch den bevorstehenden Wechsel des südkoreanischen Nationalspielers zum FC Bayern.

Nach SPORT1-Informationen steht der Wechsel des 26-Jährigen kurz vor dem Abschluss. Es gibt eine vollständige Einigung zwischen dem Spieler und dem deutschen Rekordmeister. Der Vertrag des Innenverteidigers soll bis 2028 laufen. Um den Wechsel abzuschließen, muss Bayern die Ausstiegsklausel an die Italiener zahlen, die nach SPORT1-Informationen genau 50 Millionen Euro beträgt.

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Thomas Tuchel und die Bosse halten große Stücke auf Kim, der zum besten Abwehrspieler der zurückliegenden Serie-A-Saison gewählt wurde. Doch wer ist Kim Min-jae überhaupt?

Kim tanzt den Gangnam Style

Als der Abwehrhüne im vergangenen Sommer von Fenerbahce nach Neapel wechselte, überwiesen die Süditaliener rund 18 Millionen Euro an den türkischen Klub - eine Summe, die sich bei seinem kommenden Wechsel fast verdreifachen wird.

Kim und Napoli, das passte von Anfang an - auf und neben dem Platz. Als sich der Südkoreaner mit einem Lied bei seinen neuen Mannschaftskollegen vorstellen musste, sorgte er regelrecht für Begeisterung.

Ein vom SSC-Account gepostetes Video zeigt Kim mit einer Bierflasche in der Hand, die er als angedeutetes Mikrofon benutzt und zu den Klängen von Gangnam Style tanzt.

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„Kim tut sich schwer, sich zu integrieren“, postete Napoli mit einem lachenden Smiley.

„Ich hatte einen mentalen Zusammenbruch“

In seiner Heimat produzierte das „Monster“, wie er in Südkorea wegen seiner Robustheit genannt wird, in dieser Saison allerdings nicht nur positive Schlagzeilen.

Bei der Nationalmannschaft sorgte er nach einer 1:2-Testspielniederlage Ende März gegen Uruguay für Aufruhr.

„Ich habe viele Spiele bestritten und mich nie geschont. Ich hatte einen mentalen Zusammenbruch“, sagte er und löste Vermutungen aus, dass er deswegen seine Karriere in der Nationalmannschaft womöglich schon früh beenden könnte.

„Im Moment bin ich einfach nur erschöpft. Ich möchte mich lieber auf meinen Verein als auf die Nationalmannschaft konzentrieren“, wurde er von der Korean Times zitiert.

Koreanische Medien fordern Machtwort von Klinsmann

Koreanische Medien forderten anschließend ein Machtwort des deutschen Nationaltrainers Jürgen Klinsmann in der Causa Kim.

Zumal der Verteidiger auch noch die Gemüter erhitzte, indem er den sozialen Kanälen seines Teamkollegen und langjährigen Bundesliga-Profis Heung-Min Son entfolgte.

Der hatte zuvor gepostet, wie stolz und geehrt sei, für die Nationalmannschaft zu spielen.

Kim entschuldigte sich später dafür und gab an, er habe Sons Post missverständlich als Kritik an seinen Aussagen zum Nationalteam aufgefasst.

Erst Militär, dann München

Nach dem Gespräch mit Klinsmann beteuerte er auch, dass er weiterhin für die Nationalelf auflaufen werde. Er habe sich bei seinen Aussagen im Stress befunden und sie nicht so gemeint.

Der Stress aber geht erst einmal weiter, Kim leistet aktuell einen dreiwöchigen Militärdienst ab. Am 3. Juli ist er mit diesem durch. Noch in der nächsten Woche soll der Deal mit den Münchnern dann perfekt gemacht werden.