Wie geht es weiter in der Transfer-Saga um Kylian Mbappé? Wird der August nun zum Monat der Wahrheit?
Mbappé? Experte prophezeit Übles
Mbappé? Experte prophezeit Übles
Seit Dienstag ist für den Superstar bei Paris Saint-Germain eine Vertragsverlängerung per Option offiziell vom Tisch, weil der 24-Jährige am Montag die Chance verstreichen ließ, seinen aktuell laufenden Vertrag bis 2025 auszudehnen.
Spannende Frage, was die PSG-Bosse und der Weltklasse-Fußballer nun aus der festgefahrenen Situation machen - auch mit Blick auf das am 31. August schließende Transferfenster.
Nicht zuletzt geht es um viel Geld. „Er kann nicht umsonst gehen. Das ist Fakt, das wird niemals passieren“, hatte Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi schon vor Wochen zu Mbappé verkündet. Der Superstar wird mit Real Madrid in Verbindung gebracht, zuletzt wurde sogar der FC Liverpool ins Spiel gebracht.
Laut Informationen der Plattform fußballtransfers.com soll Mbappé in Paris jedenfalls nicht mehr eingesetzt werden, sollte er bleiben und seinen Vertrag bis 2024 aussitzen.
Lässt PSG Mbappé am Ende auf der Bank versauern?
Das sieht Vincent Chaudel ähnlich.
„Derjenige, der in Sachen Image am meisten zu verlieren hat, ist Kylian Mbappé. Bis jetzt war er in Frankreich der ideale Schwiegersohn. Dieser Vorfall könnte ihm schaden“, zitiert Le Figaro den Gründer von L‘Observatoire du Sport Business.
Vor allem, weil der Ausnahme-Stürmer nun wohl auch noch mal richtig abgesahnt hat, 40 Millionen Euro Treuebonus eingesackt hat, weil er an der Seine am 1. August noch unter Vertrag steht.
Treue-Bonus, um den Verein erst nach der Saison 2023/‘24 - und dann ablösefrei - zu verlassen? Das Manöver könnte zum Bumerang werden. Am Ende könnte es vielleicht auch um Moral und Prinzipien gehen.
„Diese Seifenoper stärkt die Überzeugungen des Anti-PSG-Lagers, aber auch die des Pro-PSG-Lagers, denn ein Gedanke dominiert: Der Verein will letztlich stärker sein als seine Spieler“, kommentierte Chaudel.
Er gab zu bedenken: „Sie vergessen eine wichtige Sache: den Emir von Katar! In den Golfstaaten ist der Begriff des Stolzes sehr wichtig. Der Emir kann es sich leisten, für nichts zu bezahlen. Und sie fühlen sich betrogen.“
Soll heißen: Vollends in Ungnade gefallen, könnte Mbappé am Ende auf der PSG-Bank versauern.