Die Situation um Bayern-Leihgabe Daniel Peretz beim Hamburger SV droht zu eskalieren.
Causa um Bayern-Leihgabe Peretz spitzt sich zu
Causa Peretz spitzt sich zu
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, die sich auch mit SPORT1-Informationen decken, nahm Peretz nicht wie geplant am Trainingsauftakt des HSV am Freitag teil. Als Begründung wurde angeführt, dass Peretz aufgrund des Wintereinbruchs Probleme mit der Anreise gehabt haben soll. Doch das ist wohl nur die halbe Wahrheit.
Will Bayern-Leihgabe Peretz Wechsel erzwingen?
Auch am Samstag stand der Torhüter nicht mit seinen Teamkollegen auf dem Platz, sondern trainierte stattdessen individuell im Kraftraum. Laut Hamburger Morgenpost fühle er sich „für Training derzeit nicht in der Lage“.
Die Bild schrieb, dass Peretz mit seinem Verhalten einen Wechsel zum englischen Zweitligisten FC Southampton erzwingen wolle. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
In der Tat wurden die Gerüchte um einen Wechsel auf die Insel um den Jahreswechsel konkreter. Transfer-Journalist Fabrizio Romano berichtete sogar an Neujahr schon von einem erfolgreich absolvierten Medizincheck und schrieb von einem „done deal“.
Fakt ist aber: Noch ist Peretz vom FC Bayern an den HSV verliehen. Das Leihgeschäft ist bis Saisonende angelegt.
Darum will der HSV Peretz nicht sofort abgeben
In einer Medienrunde am Freitag bestätigte Hamburgs Trainer Merlin Polzin indirekt, dass man Peretz erst abgeben werde, wenn ein gleichwertiger Ersatz gefunden sei. Dieser ist aktuell noch nicht in Sicht.
Peretz hatte zuletzt immer wieder öffentlich seinen Unmut über die geringen Spielzeiten geäußert, sich aber ansonsten nichts zuschulden kommen lassen.
In der Bundesliga blieb Peretz ohne Einsatz, Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes ist gesetzt. Seine einzigen beiden Einsätze verbuchte der israelische Nationaltorhüter im DFB-Pokal.
FC Bayern beobachtet Peretz‘ Situation
Auch der FC Bayern, bei dem der 25-Jährige noch bis 2028 unter Vertrag steht, hat die unbefriedigende Situation in der bisherigen Spielzeit genau beobachtet.
„Es war natürlich das Ziel, dass er nach Hamburger verliehen wird und dass er im Tor steht. Das ist aktuell nicht so. Es gibt solche Phasen. Da werden wir sehen, was die nächsten Wochen bringen“, sagte Sportdirektor Christoph Freund Anfang November.
Einen vorzeitigen Abbruch der Leihe schloss Freund dabei nicht aus. „Wir sind mit ihm und mit seinem Management im Austausch, ob es Möglichkeiten gibt, die Situation zu verbessern. Ob sie sich in Hamburger verbessert, werden wir sehen.“