Transfermarkt>

BVB-Wechsel von El-Mala-Wechsel an 200.000 Euro gescheitert?

El Mala stand einst vor BVB-Wechsel

Borussia Dortmund beschäftigt sich mit einer Verpflichtung von Said El Mala. Einem Bericht zufolge hatte sich Schwarz-Gelb schon 2024 um die Dienste des Offensivspielers bemüht, ein Medizincheck soll schon terminiert gewesen sein.
Kölns Said El Mala ist bei Borussia Dortmund heiß begehrt. Jedoch sorgt ein erstes BVB-Angebot anscheinend für Irritation in der Domstadt. Bei Bayer Leverkusen könnte hingegen ein ordentlicher Zahltag winken.
Borussia Dortmund beschäftigt sich mit einer Verpflichtung von Said El Mala. Einem Bericht zufolge hatte sich Schwarz-Gelb schon 2024 um die Dienste des Offensivspielers bemüht, ein Medizincheck soll schon terminiert gewesen sein.

Borussia Dortmund will seine Kaderplanungen für die anstehende Saison 2026/27 vorantreiben und beschäftigt sich nach SPORT1-Informationen mit einer Verpflichtung von Said El Mala.

Einem Bericht der Sport Bild zufolge ist es nicht das erste Mal, dass sich der BVB um die Dienste des Offensivspielers bemüht. Schon vor dessen Unterschrift beim 1. FC Köln im Jahr 2024 hatte Dortmund intensiv um El Mala gebuhlt, der Medizincheck soll bereits terminiert gewesen sein. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Wie aus dem Bericht hervorgeht, war der Double-Sieger von 2012 jedoch nur dazu bereit, eine Ablöse in Höhe von 150.000 Euro an Viktoria Köln zu zahlen, wo El Mala zum damaligen Zeitpunkt unter Vertrag stand. Der 1. FC Köln soll letztlich 350.000 Euro aufgeboten haben, weshalb ein BVB-Wechsel an einer um 200.000 Euro geringeren Ablöse gescheitert war.

Scheiterte ein Transfer von Said El Mala zum BVB an 200.000 Euro?

Mike Tullberg, einst Nachwuchstrainer beim BVB, habe El Mala unbedingt in seiner eigenen U19 haben wollen. Nachwuchschef Lars Ricken – heute Geschäftsführer Sport – soll in Gesprächen mit Viktoria Köln und dem damaligen Manager Stephan Küsters jedoch auf eine maximale Ablöse von 150.000 Euro gepocht haben, weshalb die Viktoria das höhere Angebot des 1. FC Köln annahm.

Die Sport Bild zitiert sogar aus Nachrichten, die Küsters an Ricken geschickt hatte: „Hallo Lars, vielen Dank nochmal für das überarbeitete Angebot. Wir sind aufgrund verschiedener Anfragen extrem auseinander und deshalb macht es auch keinen Sinn, den Spieler freizugeben.“

Darum sagte El Mala dem BVB ab

Hinzu kam, dass neben Said El Mala auch sein Bruder Malek zum 1. FC Köln wechselte. Ein Umstand, der dem heutigen Köln-Star damals wichtig war. Auch weil der BVB Malek nicht verpflichten wollte, nahm Said El Mala Abstand von einem Dortmund-Wechsel.

„Ich saß mit den Verantwortlichen zusammen. Mir wurde angeboten, dass ich in der U19 Youth League spielen und bei der U23 mittrainieren dürfte. Für mich war klar: Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt. Wollten sie nicht. Damit war’s für mich vom Tisch“, sagte El Mala selbst im Dezember 2025 dem Magazin 11Freunde.

In der vergangenen Saison trumpfte der Offensivspieler im Trikot der Domstädter so richtig auf. 13 Tore und fünf Vorlagen gelangen ihm in 36 Pflichtspielen, beinahe hätte es der 19-Jährige in den deutschen WM-Kader geschafft.

Erneut wird er nun mit einem Wechsel nach Dortmund in Verbindung gebracht, der für Schwarz-Gelb teuer werden dürfte. Rund 50 Millionen Euro Ablöse verspricht sich der FC für El Mala – ein Vielfaches des Preises, der 2024 aufgerufen wurde.