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FC Bayern: Es droht das nächste Palhinha-Theater

Es droht das nächste Palhinha-Theater

Nach seiner Leihe ist Joao Palhinha zum FC Bayern zurückgekehrt und stiftet direkt Verwirrung. Sportvorstand Max Eberl ist bei dem Portugiesen in der Zwickmühle – und es droht das nächste Theater.
Sacha Boey und Palhinha durften beim Testspiel des FC Bayern gegen Wiesbaden ran. Trotzdem sieht die Zukunft der beiden Leihrückkehrer beim deutschen Rekordmeister wohl nicht rosig aus.
Nach seiner Leihe ist Joao Palhinha zum FC Bayern zurückgekehrt und stiftet direkt Verwirrung. Sportvorstand Max Eberl ist bei dem Portugiesen in der Zwickmühle – und es droht das nächste Theater.

Wie geht es mit Joao Palhinha beim FC Bayern weiter? Für den Verein ist klar, dass man nicht mehr auf den Mittelfeldspieler setzt und einen Abnehmer sucht. Obwohl Sportdirektor Christoph Freund dies am Samstag erneut klarstellte, vertrat der Portugiese – zumindest öffentlich – einen anderen Standpunkt.

„Der Plan ist, meine Position hier zu behalten“, wurde Palhinha nach der Testspiel-Niederlage bei Wehen Wiesbaden von der Abendzeitung zitiert.

In der vergangenen Saison hatte Palhinha für Tottenham Hotspur gespielt und dort um den Klassenerhalt in der Premier League gekämpft. Obwohl er sich in London wohlfühlte, zogen die Spurs letztlich nicht die Kaufoption von 30 Millionen Euro.

Eberl muss interne Erwartungen beachten

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wären die Tottenham-Bosse bereit gewesen, ihn für eine niedrigere Ablösesumme zu verpflichten. Doch Bayerns Sportvorstand Max Eberl blieb hart, sodass der Deal letztlich nicht abgeschlossen werden konnte.

Der 52-Jährige steckt in einer Zwickmühle, denn nach SPORT1-Informationen hat der Verkauf intern höchste Priorität – noch vor Boey oder Bryan Zaragoza. Schließlich zahlten die Bayern vor zwei Jahren rund 50 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler, der zudem ein Gehalt von rund zehn Millionen beziehen soll.

Eberl wurde nach dem Transfer von Kingsley Coman zu Al-Nassr im Sommer 2025 intern vorgeworfen, den Franzosen für eine zu geringe Ablösesumme verkauft zu haben. Dies soll ihm nun bei Palhinha nicht unterlaufen.

Aus diesem Grund blieb der Bayern-Boss bei den Verhandlungen mit Tottenham hart – ein Punkt, in dem er sich womöglich verzockte? Es sollen zwar weiterhin Vereine wie Aston Villa und Benfica Lissabon Interesse an einer Verpflichtung des Portugiesen haben, doch nicht zu den bislang geforderten Modalitäten.

FC Bayern: Das nächste Palhinha-Theater?

Damit droht das nächste Palhinha-Theater. Eigentlich sollte er schon 2023 zum deutschen Rekordmeister wechseln, doch der Transfer scheiterte am Deadline-Day.

Ein Jahr später folgte dann der Wechsel, doch schnell stellte sich heraus, dass der Mittelfeldspieler nicht die gewünschte Verstärkung war. Die Konsequenz: eine einjährige Leihe zu den Spurs.

Bis zum Frühjahr hatten die Bayern-Bosse nach SPORT1-Informationen gehofft, dass Tottenham die Kaufoption zieht – letztlich ohne Erfolg.

Kritisch für Eberl: Der Aufsichtsrat erwartet, dass Verkäufe getätigt werden, um einen großen Teil der investierten 100 Millionen Euro für Ismael Saibari und Nathaniel Brown wieder reinzuholen.