Die Rückkehr von Max Meyer in seine Geburtsstadt Oberhausen ist perfekt. Der Ex-Nationalspieler unterzeichnete am Montag einen Zweijahresvertrag bei Rot-Weiß aus der Regionalliga. Bereits am Sonntag hatte sich dies angedeutet.
Rückkehr von Max Meyer perfekt: Ex-Schalker verkündet besonderes Detail
Meyer-Rückkehr perfekt
„Ich habe den Werdegang von RWO schon länger verfolgt und bin von der Arbeit, die hier geleistet wird, wirklich überzeugt. Ich kann es kaum erwarten, dass es für mich losgeht“, erklärte der Rechtsfuß in der Vereinsmitteilung.
Dazu verriet der 30-Jährige auch noch, dass er in Oberhausen an seiner Karriere neben der als Spieler arbeitet.
Meyer startet zweite Karriere in Oberhausen
„Darüber hinaus möchte ich mich beim Verein für die Chance bedanken, die Ausbildung zum Jugendtrainer zu absolvieren und gleichzeitig mehr Zeit mit meiner Familie verbringen zu können“, erklärte Meyer. Obwohl seine Laufbahn in den vergangenen Jahren schwer ins Stocken geriet, ist der Deal für Oberhausen durchaus ein Coup.
Oberhausens Sportlicher Leiter, Dennis Lichtenwimmer-Conversano, erklärte: „Max‘ fußballerischer Werdegang und seine Qualitäten sind bekannt. Mir ist wichtig zu betonen, dass er in den bisherigen Gesprächen sehr sympathisch und nahbar rüberkam. Als Typ wird er sicher schnell Anschluss und seine Rolle im Team finden. Als Vater ziehe ich den Hut vor seiner Entscheidung, die Familie noch mehr in den Vordergrund zu stellen.“
Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig jubelte ebenso: „Das ist natürlich kein gewöhnlicher Transfer, nicht für uns und auch nicht für die Liga. Max hatte diverse Angebote aus dem In- und Ausland, er hat sich aber klar für RWO entschieden und das beeindruckt mich.“
Meyer, der einst als Toptalent des FC Schalke zum DFB-Spieler wurde, hatte zuletzt zwei Jahre lang für APOEL Nikosia gespielt. Im Juni lief sein Vertrag dort aus.
Meyer verpasste die große Karriere
Der Schritt nach Oberhausen bedeutet für den Mittelfeldspieler eine Heimkehr: In der Großstadt aus dem Ruhrgebiet ist er geboren. Meyer wird in der vierten Liga wohl einen Zweijahresvertrag unterschreiben. Der Medizincheck soll noch ausstehen.
Für Oberhausen spielte er auch schon in der Jugend, ehe er über Duisburg im Nachwuchs von Schalke 04 landete. Bei den Königsblauen gelang ihm der Durchbruch.
Im Sommer 2018 kam es zu einem ablösefreien Wechsel zu Crystal Palace, nachdem man sich mit Schalke nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte. Damals fiel auch das berühmt-berüchtigte Zitat von Meyers Berater Roger Wittmann, der seinen Klienten als „Weltklasse-Spieler“ bezeichnete (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker).
Nach drei Jahren bei Palace folgte die erste Rückkehr nach Deutschland, für rund neun Monate spielte er für den 1. FC Köln. Es folgten Stationen bei Fenerbahce, dem FC Midtjylland und dem FC Luzern.
Nun kommt es zum Abschied des einstigen U21-Europameisters aus dem Profifußball.
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