Anzeige

Nowitzki-Entdecker verlässt Mavs

Nowitzki-Entdecker verlässt Mavs

Vor mehr als 20 Jahren holte Donnie Nelson mit seinem Vater Don das spätere Klubidol Dirk Nowitzki zu den Dallas Mavericks in die NBA. Jetzt verlässt er die Texaner.
Der deutsche Superstar Dirk Nowitzki lebt bereits seit über 20 Jahren in den USA, jetzt ist er dem erhofften US-Pass einen großen Schritt näher gekommen.
. SPORT1
von SPORT1
16.06.2021 | 22:42 Uhr

Paukenschlag in der NBA! Die Dallas Mavericks und General Manager Donnie Nelson gehen künftig getrennte Wege.

Wie die ehemalige Franchise von Dirk Nowitzki mitteilte, habe man sich in gegenseitigen Einvernehmen getrennt. (Alles zur NBA)

Nelson seit über 23 Jahren bei den Mavericks

Nelson war seit Januar 1998 Teil der Organisation aus Texas, zunächst als Co-Trainer an der Seite seines Vaters Don Nelson. Im Jahr 2005 wurde er dann Nachfolger seines Vaters als General Manager.

In seine Amtszeit fällt die bislang erfolgreichste Ära der Mavericks, die mit dem Titelgewinn in der NBA 2011 gekrönt wurde.

Entdecke die Welt der SPORT1-Podcasts auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App sowie auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Google Podcast, Amazon Music, Deezer und Podigee abrufbar

"Donnie war für den Erfolg der Mavericks sehr wichtig und hatte einen großen Anteil an unserer Meisterschaft", wird Mavs-Besitzer Marc Cuban in der offiziellen Mitteilung zitiert.

Auch an der Verpflichtung von Nowitzki war Nelson maßgeblich beteiligt. Er arrangierte den Wechsel des damals noch blutjungen Deutschen zu den Mavs, nachdem Nowitzki im Draft zunächst noch von den Milwaukee Bucks gezogen wurde.

Zusammen mit seinem Vater und dem damaligen Klubbesitzer Ross Perot jr. hatte er Nowitzki einst in Würzburg besucht, um ihm den Wechsel nach Nordamerika schmackhaft zu machen.

Nowitzki führt Mavericks zu Erfolgen

Zusammen mit Steve Nash, der ebenfalls an dem Draft-Trade beteiligt war, machte Nowitzki die Mavericks in den folgenden Jahren zu einer der stärksten Mannschaften der NBA.

Zuletzt aber häufte sich die Kritik an Nelson, die sich vor allem an seiner Trade- und Personalpolitik entzündete.

Seit dem NBA-Titel vor zehn Jahren haben die Texaner kein einziges Playoff-Duell mehr für sich entschieden.