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NBA: Kobe Bryant bei All-Star Event mehrfach präsent - trotzdem fehlt die Lakers-Legende

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NBA: Kobe Bryant bei All-Star Event mehrfach präsent - trotzdem fehlt die Lakers-Legende

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Warum Kobe fehlte

Warum Kobe fehlte

Anlässlich des 75-jährigen Liga-Bestehens versammeln sich beim All-Star Game die größten NBA-Legenden. Kobe Bryant fehlt - und löst dennoch große Emotionen aus.
Das Team von Superstar LeBron James setzt sich bei den NBA All Star Games mit 163:160 gegen die Auswahl von Kevin Durant durch. Im Duell der Superstars ragt vor allem Steph Curry heraus.
Stefan Junold
Stefan Junold

Im Januar jährte sich der Todestag von Kobe Bryant zum zweiten Mal. Die NBA-Legende war am 26.1.2020 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen.

Wie groß der Verlust, aber auch gleichzeitig das Vermächtnis des einstigen Superstars der Los Angeles Lakers ist, wurde nun beim All-Star Game deutlich. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Einerseits fehlte Bryant, andererseits war er aber auch so präsent wie lange nicht.

NBA ehrt Jubiläumsteam um Jordan und Abdul-Jabbar

Anlässlich des 75. Bestehens der Liga ehrte die NBA die größten Spieler der Geschichte in einer Jubiläumsauswahl.

Deshalb versammelten sich 45 Legenden im Rocket Mortgage FieldHouse von Cleveland, unter anderem Ex-Stars wie Michael Jordan, Magic Johnson oder Kareem Abdul-Jabbar und selbstverständlich noch aktive Spieler wie LeBron James oder Giannis Antetokounmpo.

In der Halbzeit des All-Star Matches, das das Team LeBron mit 163:160 gegen die Mannschaft von Kevin Durant für sich entschied, stellte die NBA das 75th Anniversary Team vor.

Bryant war ein Teil davon - und fehlte sehr. Es konnte an diesem Abend kein gemeinsames Bild von Jordan, LeBron und Kobe geben. Als sich die Lakers-Legenden zu einem Foto aufstellten, blieb ein Platz in der Mitte leer.

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Doch als sein Name verkündet wurde und ein riesiges Bild des fünfmaligen Meisters in der Halle eingeblendet wurde, sorgten die Zuschauer mit lauten „Ko-be“-Rufen für Gänsehaut. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Den sprachlichen Huldigungen folgte ein tosender Applaus. Es war der wohl emotionalste Moment des gesamten Abends.

Curry mit Kobe Bryant MVP Award ausgezeichnet

Doch die „Black Mamba“ tauchte nicht nur einmal auf in dieser rauschenden Basketballnacht. Stephen Curry erhielt für seine einzigartige Show - der Warriors-Star erzielte 50 Punkte und traf 16 Dreier - den „Kobe Bryant MVP Award“.

„Diese Trophäe hat eine sehr besondere Bedeutung, sie ehrt Kobe und Gigi (Gianna Bryant, Tochter von Kobe, Anm. d. Red.), jeden den wir vor zwei Jahren verloren haben“, sagte der gerührte Curry und ergänzte: „Ich bin sehr demütig, gesegnet und ich genieße es wirklich.“ (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

Darüber hinaus wurde Chris Paul im Rahmen des All-Star Events für seine „signifikanten Verdienste im Mädchen- und Frauenbasketball“ - so hieß es in einer Pressemitteilung - mit dem „Kobe & Gigi Bryant WNBA Advocacy Award“ ausgezeichnet.

Kobe Brynat beendet seine beeindruckende Karriere mit einer noch beeindruckenderen Performance gegen die Jazz und legt mal eben 60 Punkte auf.
00:30
Erinnerung an Kobe: Seine legendäre Rekord-Gala gegen Utah

Große Ehre für Chris Paul

„Sein leidenschaftlicher Einsatz für unser Spiel spiegelt die Legacy von Kobe und Gigi wieder“, erklärte WNBA-Chefin Cathy Engelbert in einem Statement. Paul sei ein Anführer und Vorbild für andere Profis hinsichtlich der künftigen Entwicklung des Basketballs des weiblichen Geschlechts.

Bryant hatte sich bis zu seinem Tod sehr für Frauen in seinem Sport eingesetzt, sowohl im Nachwuchsbereich als auch auf professioneller Ebene. Seine Tochter Gianna wollte ihrem Vater nacheifern und hatte eine große Karriere angestrebt.

Dass Kobes Engagement nun von Suns-Star Paul und anderen prominenten Spielern fortgeführt wird, demonstriert einmal mehr: Kobe Bryant ist im US-amerikanischen Basketball präsent, obwohl er fehlt.

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