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Wo ist Dennis Schröder da nur wieder reingeraten?

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Wo ist Dennis Schröder da nur wieder reingeraten?

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Wo ist Schröder da reingeraten?

Kurz nach dem Trade von Weltmeister-Kapitän Dennis Schröder zu den Brooklyn Nets befindet sich die Franchise aus New York in Unruhe. Der General Manager tauscht den Trainer aus und attestiert den Spielern grundlegende Probleme - die sich erstmal nicht bessern.
Dennis Schröder kassierte zuletzt mit Brooklyn gegen Ex-Team Toronto eine Klatsche
Dennis Schröder kassierte zuletzt mit Brooklyn gegen Ex-Team Toronto eine Klatsche
© IMAGO / ZUMA Press
SPORT1
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von SPORT1

Gerät Dennis Schröder vom Regen in die Traufe? Nach nicht einmal einer Saison endete das Kapitel bei den Toronto Raptors am Tag der Trade-Deadline für den deutschen NBA-Star.

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Sein neues Team: Die Brooklyn Nets, die insgesamt siebte Station des Deutschen in der NBA. Doch bereits wenige Wochen nach Schröders Ankunft in New York herrscht ordentlich Trubel in der Franchise, die vor einigen Jahren noch ganz große Pläne mit dem Starensemble Kevin Durant, James Harden und Kyrie Irving hatte.

Drei Spiele absolvierte der gebürtige Braunschweiger für Brooklyn, bevor die Nets nach dem All-Star-Break einen Trainerwechsel vollzogen. Am Montag entließen die Nets Cheftrainer Jacque Vaughn, der eine 21:33-Bilanz in dieser Saison zu verantworten hatte, und beorderten den bisherigen Assistenz-Trainer Kevin Ollie zum Interims-Headcoach.

Doch auch beim Debüt von Ollie gab es eine deutliche Niederlage für den Elften der Eastern Conference. Ausgerechnet beim ersten Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Team verloren Schröder und die Nets mit 93:121 gegen die Raptors.

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Brooklyn Nets bekommen vernichtendes Zeugnis ausgestellt

Für Schröder lief das Wiedersehen dabei besonders schlecht: In 23 Einsatzminuten kam der Point Guard lediglich auf vier Punkte, zwei Rebounds sowie zwei Assists und verwandelte nur einen seiner sieben Wurfversuche.

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Bereits bei seinem Amtsantritt hatte Ollie einige elementare Baustellen der Mannschaft ausgemacht. „Wir können nicht 30. bei den verlorenen Bällen sein, wir können nicht nur fünf provozierte Offensivfouls in der Saison haben“, sagte der 51-Jährige und stellte klar: „Uns dürfen diese Dinge nicht passieren. So verliere ich beim Basketball.“

Auch General Manager Sean Marks hatte den Nets bei der Vorstellung Ollies ein vernichtendes Zeugnis in Sachen Einstellung ausgestellt. „Aus uns wird nicht mehr das allertalentierteste Team der Liga, ich bin kein Idiot“, erklärte er: „Aber trotzdem ist das ein Kollektiv talentierter junger Männer. Aber meine Erwartung ist - und ihre eigene hoffentlich auch, - dass sie Verantwortung übernehmen, die kleinen Dinge tun.“ Das „Kratzen und Beißen“, das in einer Situation wie der der Nets nötig sei, „hoffe ich zu sehen in den nächsten 28 Spielen. Offen gesagt, habe ich das in den bisherigen nicht immer gesehen. Das Level an Einsatz und Wettbewerbshärte war nicht immer da.“

Dennis Schröder vor neuer Herkulesaufgabe

Der frühere NBA-Spielmacher Ollie soll den Nets die Probleme mit einem größeren Fokus auf Grundtugenden austreiben - gegen die Raptors gelang es nicht.

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Wieder hatte die Mannschaft um den deutschen Weltmeister mehr Turnover als der Gegner (19:10) und kassierte insgesamt 24 persönliche Fouls.

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27 Spiele bleiben Schröder und seinem Team noch, um einen versöhnlichen Abschluss für eine bisher unterdurchschnittliche Saison zu schaffen. Aktuell scheint es jedoch, als ob Schröder sich auf eine Herkulesaufgabe eingelassen hat.