Ist Dennis Schröders Zeit bei den Sacramento Kings bald schon wieder vorbei? Der deutsche Welt- und Europameister wird mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Seit Schröders Ankunft in der NBA im Jahr 2013 hat der Point Guard bereits für zehn verschiedene Franchises gespielt. Nun könnte wohl der nächste Transfer dazukommen.
NBA: Schröder schon wieder vor einem Wechsel?
Schröder schon wieder vor Wechsel?
Laut Bild sind vor allem die Cleveland Cavaliers und die Minnesota Timberwolves interessiert, mit denen es in den vergangenen Tagen bereits intensive Gespräche gegeben haben soll.
Die Forderung der Kings (ein Erstrunden-Pick im Draft) soll allerdings noch zu hoch für die Interessenten sein. NBA-Insider Evan Sidery hatte zuletzt darüber berichtet, dass auch die Orlando Magic an Schröder denken.
Schröder: „Ist mir scheißegal“
Als Schröder am Freitag auf die Gerüchte angesprochen wurde, reagierte er trotzig. „Es ist mir scheißegal“, entgegnete er nach der Niederlage gegen die Cavs, zeigte sich aber dankbar, überhaupt in der besten Basketballliga der Welt spielen zu dürfen. „Am Ende des Tages genieße ich jeden einzelnen Tag in der NBA. Ich sehe es nicht als selbstverständlich an.“
„Natürlich wirst du neue Teamkollegen haben, wenn etwas passiert, eine neue Organisation, aber am Ende des Tages bist du immer noch einer von 400 Leuten in der NBA von acht Milliarden auf der Welt, und ich denke, jeder sollte es so sehen“, führte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft an.
NBA: Deadline für Schröder-Trade nächste Woche
Fakt ist: Über einen möglichen Trade müssten sich die Teams schnell einig werden. Am 5. Februar (21 Uhr deutscher Zeit) ist die Trade-Deadline in der NBA. Bis dahin wird Schröders Zukunft – zumindest für die aktuelle Saison – geregelt sein.
Bei den Kings hat der gebürtige Braunschweiger im Sommer einen Dreijahresvertrag über knapp 45 Millionen Dollar abgeschlossen. In dieser Saison legt Schröder für die Kings in knapp 26 Minuten Spielzeit mit durchschnittlich 12,8 Punkten und 5,4 Assists solide Zahlen auf, der Teamerfolg ist allerdings nicht gegeben.
Die Mannschaft hinkt den Erwartungen weit hinterher. In der Western Conference sind die Kings mit einer Bilanz von zwölf Siegen und 35 Niederlagen das zweitschlechteste Team, die Playoffs sind quasi schon vom Tisch.