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NBA: Großer Ärger um Wembanyama

Großer Ärger um Wembanyama

Die Minnesota Timberwolves haben in den NBA-Playoffs ihre Serie gegen die San Antonio Spurs ausgeglichen. Dabei gab es Ärger um Victor Wembanyama.
Aufreger in den NBA Playoffs. Spurs-Superstar Victor Wembanyama sorgt mit einem Ellenbogenschlag für einen Eklat gegen die Minnesota Timberwolves.
Die Minnesota Timberwolves haben in den NBA-Playoffs ihre Serie gegen die San Antonio Spurs ausgeglichen. Dabei gab es Ärger um Victor Wembanyama.

Mit einer herausragenden Leistung hat Anthony Edwards die Minnesota Timberwolves zum 114:109-Sieg gegen die San Antonio Spurs geführt und damit in der Best-of-Seven-Serie der NBA-Playoffs den Ausgleich zum 2:2 erzielt. Der Shootingstar erzielte 36 Punkte bei einer Trefferquote von 59 Prozent, versenkte drei von fünf Dreiern und begeisterte vor allem im Schlussviertel. Die Geschichte des Tages war allerdings eine andere.

Denn das Duell nahm früh eine dramatische Wendung: Nach nur zwölf Minuten Spielzeit kassierte Victor Wembanyama seine erste Ejection in der NBA. Der 2,26 Meter große Superstar schlug nach einem Rebound mit dem Ellbogen aus und traf Naz Reid am Hals/Kiefer. Die Referees stuften die Aktion nach einem Videostudium als Flagrant Foul 2 ein. Bis zu seinem Hinauswurf hatte der Franzose vier Punkte, vier Rebounds und einen Assist verbucht.

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NBA: Wembanyama-Coach übt Kritik an Schiedsrichter

Spurs-Headcoach Mitch Johnson konnte die Entscheidung der Schiedsrichter hingegen nicht verstehen. „Bei der Masse an Physis, mit der Leute gegen ihn spielen, muss man sich an irgendeinem Punkt selbst schützen. Bei jedem Spielzug auf jedem Teil des Parketts versuchen Leute, ihre Physis gegen dich zu etablieren“, verteidigte Johnson seinen Star: „Wir beschweren uns nicht, weil wir einfach spielen. Uns ist das scheißegal. Aber irgendwann sollte er geschützt werden. Falls das nicht passiert, muss er sich selbst beschützen, und dann passiert leider so etwas.“ 

Trotz des Schocks blieb San Antonio im Spiel. Ohne Wembanyama lagen die Gäste nach drei Vierteln nur 80:84 zurück. Erst ein Edwards-Dreier fünf Minuten vor Schluss des Viertels brachte Minnesota die erste Führung des Abschnitts. De’Aaron Fox stemmte sich mit 24 Punkten und drei Steals gegen die Niederlage,-Guard Stephon Castle steuerte 20 Zähler, sechs Rebounds und vier Assists bei. Von der Bank explodierte Dylan Harper mit 24 Punkten.

NBA: Gobert räumt ab, Bank liefert

Minnesotas französischer Center Rudy Gobert konterte die Wemby-Schlagzeilen mit einem Double-double (11 Punkte, 13 Rebounds) und dominierte die Bretter. Forward Jaden McDaniels (14) und Naz Reid (15/9) trafen in wichtigen Phasen, Julius Randle sammelte zwölf Punkte und acht Boards.

Die Serie wechselt nun zurück nach San Antonio, wo am Dienstagabend (Ortszeit) Spiel 5 steigt. Der Gewinner des Duells trifft im Conference Final auf das aktuell noch ungeschlagene Top-Seed Oklahoma City Thunder oder die Los Angeles Lakers.

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