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"Habe das noch nie gesehen": Dirk Nowitzki rügt NBA-Star

„Noch nie gesehen“: Nowitzki übt Kritik

Timberwolves-Star Anthony Edwards gratuliert den San Antonio Spurs bereits acht Minuten vor Schluss. Basketball-Legende Dirk Nowitzki übt Kritik.
Nach dem Sieg in Game 6 gegen die Minnesota Timberwolves stehen die San Antonio Spurs erstmals seit 2017 im Western Conference Final.
Timberwolves-Star Anthony Edwards gratuliert den San Antonio Spurs bereits acht Minuten vor Schluss. Basketball-Legende Dirk Nowitzki übt Kritik.

Anthony Edwards sorgte im Schlussviertel von Game 6 für ein Bild, das auch die NBA-Legenden irritierte: Beim deutlichen Rückstand ging der Timberwolves-Star zur Bank der San Antonio Spurs, klatschte Spieler und Coaches ab – obwohl noch 8:01 Minuten auf der Uhr standen. Minnesota ging wenig später mit 109:139 unter und schied aus der zweiten Playoff-Runde aus.

Dirk Nowitzki konnte die Szene kaum fassen und machte in der Amazon-Show „NBA on Prime“ klar, dass für ihn Timing und Signal nicht passen. „Ich schaue die NBA und bin seit langer, langer Zeit Teil davon. Ich habe das noch nie gesehen … das ist zu viel für mich“, sagte Nowitzki.

Respekt sei wichtig, betonte der Deutsche, „aber das kannst du nach dem Spiel machen. Das war für mich ein bisschen seltsam“.

Noch deutlicher wurde Udonis Haslem, dreifacher Champion mit Miami.

„So gut Ant als Basketballspieler ist, da ist auch noch Luft nach oben. Als Leader wäre ich da nicht herübergelaufen und hätte Hände geschüttelt“, sagte der 45-Jährige: „Ich würde diese Schwäche nicht zeigen. Das Spiel ist nicht vorbei. Ich habe noch acht Minuten – und mir kommt Rauch aus den Ohren, weil ich so verdammt sauer bin, dass wir verlieren.“

NBA-Superstar Edwards verteidigt seine Geste

Edwards erklärte danach, er habe den Spurs einfach die Anerkennung geben wollen: „An dem Punkt weißt du, dass du nicht mehr reingehst – also willst du ihnen nur den Respekt geben, den sie verdient haben.“

San Antonio hatte die Partie zu diesem Zeitpunkt längst im Griff. Insgesamt traf das Team 18 von 38 Dreier (Franchise-Playoffrekord) und bekam 32 Punkte sowie elf Rebounds von Stephon Castle, dazu 21 Punkte und neun Assists von De’Aaron Fox, Victor Wembanyama kam auf 19 Zähler.

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