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70:20! Historisches Spektakel lässt die NFL staunen

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70:20! Historisches Spektakel lässt die NFL staunen

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70:20! Spektakel lässt NFL staunen

In der dritten Woche der laufenden NFL-Saison liefern die Miami Dolphins eine historische Offensivleistung ab. Head Coach Mike McDaniel schildert, warum er nicht den Rekord eingestellt hat. Die Los Angeles Chargers hingegen müssen bis zum Schluss zittern.
Der deutsche Football-Profi Jakob Johnson erklärt, wie sich ein NFL-Team auf ein Spiel vorbereitet - und gibt Einblicke, wie seine normale Arbeitswoche während der Saison aussieht.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Was für ein Offensiv-Feuerwerk der Miami Dolphins! Im ersten Heimspiel der Saison zerstörten die Hausherren die Denver Broncos mit 70:20. Damit stellten die Dolphins nicht nur einen Franchise-Rekord auf, es war auch die beste Offensivausbeute in der NFL seit 57 Jahren. 1966 lieferten sich die Washington Redskins und New York Giants das bislang punktreichste Spiel der Liga-Historie (72:41).

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Die Dolphins verpassten den Bestwert der meisten Punkte eines Teams. 1940 erzielten die Chicago Bears 73 Punkte gegen die Redskins, die heute unter dem Namen Washington Commanders antreten.

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Selbst die NFL zeigte sich von dem Ergebnis gegen die Broncos überrascht. Auf X (ehemals Twitter) postete die Liga das Endergebnis und schrieb dazu: „Kein Tippfehler“.

„Gutes Karma!“ McDaniel begründet verpassten Punkte-Rekord der Dolphins

Dabei hätten die Dolphins durchaus den Rekord der Commanders einstellen können. Knapp eine Minute vor Spielende stand das Team wieder vor der gegnerischen Endzone und hätte beim 4th Down durch ein Field Goal auf 73:20 erhöhen können.

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Doch Head Coach Mike McDaniel entschied sich dagegen. Er gab dem mittlerweile eingewechselten Backup-Quarterback die Aufgabe, aufs Knie zu gehen, sodass das Team ein Turnover on Downs produzierte.

„Es fühlte sich an, als würden wir Punkte und einen Rekord jagen - das ist nicht das, wofür wir zum Spiel gekommen sind“, begründete McDaniel im Anschluss seine Entscheidung und ergänzte, „die Botschaft, die ich dachte, dass es senden würde, war nicht wirklich im Einklang mit meiner Sicht der Dinge.“

Er wolle viel für „gutes Karma“ in seinem Team sorgen und hoffe, dass es auch andere Teams so sehen würden.

Hill und Achane außer Rand und Band

Überragender Akteur in einer bärenstarken Offense war Tua Tagovailoa. Der Quarterback kam auf 23 angekommene Pässe bei 26 Versuchen. Die ersten 17 Pässe landeten allesamt in den Händen eines Mitspielers. Die erste Hälfte beendete er mit einem perfekten Passer Rating von 158,3 Punkten. Am Ende kam er auf vier Touchdown-Pässe - einen Touchdown mehr als Interceptions.

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Sein Lieblings-Receiver an diesem Abend war Tyreek Hill. Der Wide Receiver fing neun Bälle für 157 Yards und einen Touchdown. Dabei wurde er von De‘Von Achane aber sogar noch in den Schatten gestellt. Der Running Back lief für 203 Yards und fing noch vier Pässe für 30 Yards. Seine Leistung krönte er mit vier Touchdowns - ebenso viele wie Raheem Mostert. Insgesamt kamen die Dolphins auf 726 Yards - ein neuer NFL-Rekord für die meisten Yards in einem Spiel.

Damit steht Miami mit drei Siegen an der Spitze der AFC East und führt auch die Conference als einziges ungeschlagenes Team an. Zudem hat das Team aus Florida bereits 130 Punkte erzielt. Kein anderes Team konnte bislang die 100-Punkte-Marke knacken.

Für die Denver Broncos setzt sich hingegen der Alptraumstart fort. Nach drei Spielen wartet das Team von Headcoach Sean Payton immer noch auf den ersten Sieg.

Vikings trauern nach Krimi-Pleite

Knapper ging es im Gegensatz dazu im U.S. Bank Stadium zu. Die Minnesota Vikings unterlagen den Los Angeles Chargers im eigenen Stadion mit 24:28.

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Zwölf Sekunden vor Schluss hatte Kirk Cousins den Sieg in der Hand. Sechs Yards vor der Chargers-Endzone warf der Vikings-QB aus der Shotgun, fand aber statt einem eigenen Receiver Chargers-Linebacker Kenneth Murray, der für die entscheidende Interception sorgte.

Für die Chargers war es der erste Sieg in der noch jungen Saison, die Vikings stehen mit drei Pleiten auf Rang drei der NFC North. Noch sind die Chicago Bears hinter den Vikings, haben aber ein Spiel weniger auf dem Konto.