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Skispringen: Kuriose Szenen um Hannawald und Wagner in der ARD

Kuriose Szenen um Hannawald und Wagner

Während des Skisprung-Weltcups im polnischen Zakopane schneit es heftig. ARD-Experte Sven Hannawald bleibt nicht davon verschont.
Skisprung-Experte Sven Hannawald und ARD-Moderatorin Lea Wagner lassen sich in Zakopane einschneien
Skisprung-Experte Sven Hannawald und ARD-Moderatorin Lea Wagner lassen sich in Zakopane einschneien
© Screenshot: ARD
Während des Skisprung-Weltcups im polnischen Zakopane schneit es heftig. ARD-Experte Sven Hannawald bleibt nicht davon verschont.

Die starken Schneefälle im polnischen Zakopane haben während der ARD-Übertragung des 1. Durchgangs des Skisprung-Weltcups der Männer für kuriose Szenen gesorgt.

Moderatorin Lea Wagner und Experte Sven Hannawald standen im starken Schneetreiben und wurden völlig eingeschneit. Dies sorgte dafür, dass sich sowohl auf dem Pult als auch auf Hannawalds schwarzer Kappe ordentlich Schnee sammelte.

Wagner pustet Hannawald Schnee vom Kopf

Zunächst begrüßte Wagner die Zuschauer: „Skispringen mitten im Schneegestöber. Schon am Samstag haben die Menschen sechs, sieben Stunden bei Minus 20 Grad an der Schanze ausgeharrt und heute auch bei diesem Schneesturm, die Stimmung ist grandios.“

Hannawald ergänzte: „Auf das Publikum ist Verlass, die Leute sind viel gewohnt.“

Nachdem sich die beiden kurz über die sportliche Ausgangslage unterhalten hatten, übergab Wagner das Wort an Kommentator Tom Bartels - bevor Wagner ihren Expertenkollegen aber zu Bartels ans Pult losschickte, meinte sie: „Ich muss dir noch deinen Schnee entfernen.“

Hannawald sah sich selbst auf einem Monitor, lehnte sich dann zur Moderatorin, die versuchte, den Schnee auf seiner Kappe herunterzupusten.

Das funktionierte aber nur bedingt, woraufhin Hannawald seinen Kopf zur Seite nickte und der Großteil des Schnees herunterfiel - unter Gelächter beider Beteiligter.

Skispringen: Lanisek siegt, Paschke bester Deutscher

In Abwesenheit der angeschlagenen Topathleten Felix Hoffmann und Philipp Raimund wurde Pius Paschke am Ende in Zakopane guter Neunter.

Den Tagessieg sicherte sich fünf Tage nach dem Ende der Vierschanzentournee bei heftigem Schneefall der Slowene Anze Lanisek, Andreas Wellinger kam auf Platz 22.

Während der slowenische Tournee-Champion Domen Prevc bei den widrigen Bedingungen nur Rang 27 belegte, holte Lanisek mit Flügen auf 138,0 und 137,0 m (278,1 Punkte) seinen elften Weltcupsieg.

In Abwesenheit einiger Spitzenspringer - von den Top 10 im Weltcup fehlten sechs - landeten die Österreicher Jan Hörl (264,8) und Manuel Fettner (262,7) auf den weiteren Podestplätzen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)