Kultstätte von Unwetter zerstört

Kultstätte von Unwetter zerstört

Die schlimmen Unwetter machen auch vor Sportstätten nicht Halt. Eine berühmte Rodelbahn erwischt es besonders heftig. Felix Loch ist geschockt.
Am Königssee können vorerst keine Wettbewerbe mehr stattfinden
Am Königssee können vorerst keine Wettbewerbe mehr stattfinden
© International Luge Federation/Facebook
. SPORT1
von SPORT1
am 18. Juli

Die Unwetter-Katastrophe erschüttert auch die deutschen Sport-Stars.

So teilte Rodel-Star Felix Loch ein Bild der zerstörten Lotto Bayern Eisarena am Königssee.

"Es tut unglaublich weh", schrieb der Olympiasieger bei Instagram zu seiner Heimatbahn im Berchtesgadener Land. "Mein Herz ist gebrochen! Hoffentlich sind alle wohlauf und gesund!"

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Auch Natalie Geisenberger postete ein Foto in ihrer Instagramstory: "Keine Worte! Es ist so traurig."

Und die frühere Rodlerin und Bobfahrerin Susi Erdmann kommentierte bei Facebook: "Unfassbar... Meine ehemalige Heimbahn am Königssee wird einfach weggespült."

Nach Angaben von Thomas Schwab, dem Vorstandsvorsitzenden des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD), kann in diesem Winter kein Weltcup-Betrieb auf der Bahn stattfinden.

Schlimme Bilder vom Königssee

Loch hatte noch im Januar auf der Bahn am Königssee zwei Medaillen bei der Weltmeisterschaft gewonnen. Der legendäre Eiskanal ist auch Schauplatz für Bob- und Skeleton-Weltcups und WMs.

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Der Internationale Rennrodelverband schrieb: "Nach schwerem durchgängigen Regen und Schlammlawinen ist die LOTTO Bayern Eisarena Königssee stark beschädigt." 

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Auf den Fotos, die der Weltverband FIL auf Facebook veröffentlichte, sind Teile der Bahn zu sehen, die schwer demoliert und von Schlamm bedeckt sind. Das genaue Ausmaß der Zerstörung und der finanzielle Schaden waren zunächst nur abzuschätzen. 

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Königssee: Schaden in "zweistelliger Millionenhöhe"

BSD-Chef Schwab sprach von einem Schaden in "zweistelliger Millionenhöhe". Er ergänzte im Gespräch mit dem SID: "Das ist dramatisch. Wir müssen nach vorne schauen und die richtigen Entscheidungen treffen." Wenn im kommenden Jahr im Oktober wieder gefahren werden könne, "ist alles gut". 

Für die Aufräumarbeiten sei schweres Gerät vonnöten, der Zugang zur Bahn sei derzeit beschwerlich. Laut dpa wolle sich am Sonntag noch Landrat Bernhard Kern ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung machen.

Immerhin: Die Ammoniakrohre zur Kühlung der Eisrinne wurden offenbar nicht beschädigt. "Auf der Leitung war kein Druck, die Kühlung ist abgestellt", erläuterte Schwab der dpa.

Die Bahn befindet sich im Besitz des Landkreises Berchtesgaden. Noch im Januar waren am Königssee die Weltmeisterschaften im Rodeln ausgetragen worden. In diesem Winter sollten am 1. und 2. Januar 2022 die Rodler ihre Weltcup-Rennen in Berchtesgaden bestreiten, auch die Bob-Pilotinnen und -Piloten sowie die Skeletonis machen in aller Regel an der Bahn Weltcup-Station. 

Die Zahl der Unwetter-Toten in Deutschland ist inzwischen laut Medienberichten auf 156 gestiegen.