Deutschlands Kitzbühel-Held Linus Straßer fieberte noch dem Ausgang des Slalom-Rennens entgegen, da kam es vor der laufenden ARD-Kamera zu einem kuriosen Moment um Bastian Schweinsteiger. Nachdem Top-Fahrer Lucas Pinheiro Braathen interviewt worden war, nutzte Schweinsteiger die Gunst der Stunde und sicherte sich das Rennleibchen des Brasilianers.
Schweinsteiger begeistert Topfahrer: "Mein Idol"
Verrückte Szene um Schweinsteiger
Doch nicht nur das: Pinheiro Braathen signierte das Trikot sogar für Schweinsteiger mit den Worten „Für mein Idol, Lucas“. Nach der Aktion zeigte sich Pinheiro Braathen bei SPORT1 sichtlich gerührt.
„Basti ist mein Idol. Ich bin ja Fan von Manchester United, und ich war begeistert, als er für meinen Klub gespielt hat“, sagte der 25-Jährige: „Es ist so cool, es ist unglaublich, mit ihm zu sprechen. Das inspiriert mich sehr.“
Verrückte Idee um Schweinsteiger
Im Überschwang der Gefühle ließ sich Pinheiro Braathen noch zu einer verrückten Idee hinreißen: „Wir müssen Basti im nächsten Jahr hier am Start sehen. Er ist bereit. Er muss nur ein bisschen mehr mit mir trainieren auf der Piste.“ Schweinsteiger ist zwar ein begeisterter Ski-Fahrer, doch das war natürlich nicht ernst gemeint.
Pinheiro Braathen verpasste übrigens als Vierter hinter Straßer das Podest. Doch das Treffen mit Schweinsteiger wog die Enttäuschung des ohnehin zumeist gut gelaunten Skistars weitgehend auf.
Favorit bei Olympia
Bei Olympia gilt Pinheiro Braathen als Mitfavorit. Seit 2024 startet der in Oslo geborene Sunnyboy für das Heimatland seiner Mutter. Zu der Brandrede von ARD-Experte Felix Neureuther am Vormittag wollte er sich nicht äußern.
Neureuther hatte die vom Weltverband FIS vorgegebene Quotenregelung, die die Anzahl der Starter pro Nation vorgibt, scharf kritisiert – und dabei Brasilien als Beispiel genannt. „Jaja, klar. Ein Brasilianer hat natürlich eine Chance (Lucas Pinheiro Braathen; Anm. d. Red.), die anderen zwei auch eine riesengroße Chance, eine olympische Medaille zu gewinnen“, sagte er sarkastisch und fügte hinzu: „So ein Quatsch.“