Nach seinem schweren Sturz beim Abschlusstraining des Weltcups in Garmisch-Partenkirchen am Freitag hat sich der finnische Skirennläufer Elian Lehto erstmals zu Wort gemeldet.
Ski-Alpin: Update nach Horror-Sturz in Garmisch
Update nach Horror-Sturz in Garmisch
„Es war ein heftiger Sturz, aber ich hatte auch etwas Glück und habe mir den Kopf nicht schwerer verletzt“, teilte der 25-Jährige via Instagram mit. Unversehrt blieb er allerdings nicht: Am schlimmsten erwischte es seinen Brustkorb und insbesondere seine Lunge. „Dabei ist es zu einem Pneumothorax (Kollaps der Lunge, Anm. d. Red.) an der linken Lunge gekommen“, schrieb Lehto.
Doch das Schlimmste habe er bereits überstanden. „Ich bin heute von der Intensivstation entlassen worden“, gab der finnische Abfahrer an, der für seine Genesung jedoch noch „zusätzliche Zeit hier in Deutschland verbringen“ werde.
Ski Alpin: Finne mit Helikopter abtransportiert
Bei seinem Sturz am Freitag auf der Kandahar-Piste war er mit hoher Geschwindigkeit ins Fangnetz geprallt und musste anschließend mit einem Helikopter ins Krankenhaus gebracht werden. Sein Team teilte mit, dass zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr geherrscht hätte.
Auch der Deutsche Luis Vogt und Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni waren betroffen. Für Vogt ist die Saison durch eine Überdehnung des vorderen Kreuzbandes vorzeitig beendet. Franzoni konnte nach seinem Sturz noch selbstständig ins Ziel fahren.