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Kampfansage von Bundestrainer! "Das hat der deutsche Langlauf noch nie gesehen!"

Bundestrainer knallt Ansage raus

In rund einem Monat beginnt im Skilanglauf die neue Weltcup-Saison. Geht es nach Bundestrainer Peter Schlickenrieder, dürfen die deutschen Fans einiges erwarten.
Evi Sachenbacher-Stehle war nicht nur erfolgreiche Skilangläuferin, sondern hat auch im Biathlon diverse Erfolge feiern können. Im "SKI & BERGE - Das DSV Magazin" erzählt die Olympiasiegerin von ihren Langlauf-Anfängen mit ihren Freundinnen.
In rund einem Monat beginnt im Skilanglauf die neue Weltcup-Saison. Geht es nach Bundestrainer Peter Schlickenrieder, dürfen die deutschen Fans einiges erwarten.

Das ist mal eine Ansage von Peter Schlickenrieder! Rund einen Monat vor dem Start in die neue Weltcup-Saison im Skilanglauf spricht der Bundestrainer offensiv von Podestplätzen. Nach Katharina Hennigs erstem Weltcupsieg im vergangenen Winter sollen solche Erfolgserlebnisse in Zukunft zur Regel werden.

„Das ist das Ziel in dieser Saison“, sagte der 53-Jährige bei Eurosport. Dabei gelte dies nicht nur für Hennig, sondern für die komplette Frauenmannschaft. „Wir möchten Stabilität erzielen und nicht bloß einzelne gute Wettbewerbe zeigen, sondern eine gesamte Saison absolvieren können.“

So wolle das DSV-Team versuchen, „nicht nur fünf Damen in der roten Gruppe zu haben, sondern auch noch eine sechste reinzubringen“. Der Grund dafür: „Weil das einfach ein deutliches Zeichen für Stärke ist.“

„Das Beste, was wir haben können“

Innerhalb der Frauenmannschaft ist diese Stärke schon überdeutlich sichtbar, wie Schlickenrieder betonte. Aktuell gebe es „neun Mädels, die mittlerweile in der A-Nationalmannschaft sind, die sich top entwickeln und um die Staffelplätze kämpfen, streiten und damit eine tolle interne Konkurrenz entfachen“.

Diese qualitative und quantitative Stärke sei das Resultat der harten Arbeit in den vergangenen Jahren. „Sowas hat der deutsche Langlauf noch nie gesehen“, zeigte sich Schlickenrieder ob dieser Situation begeistert. „Das ist das Beste, was wir haben können.“

Folglich sei die aktuelle Situation prädestiniert für weitere Erfolge. „Wir haben noch ein paar andere Raketen, von denen wir hoffen, dass sie möglichst oft die Katha angreifen und es ihr vielleicht manchmal schwer machen, unter die Top-Drei oder die Top-Acht zu kommen“, hoffte Schlickenrieder auf die Wirkung des internen Konkurrenzkampfs.

Auch die Männer wurden endlich belohnt

Auch bei den Herren soll die Entwicklung in diese Richtung weiter vorangetrieben werden. Mit der Bronzemedaille bei der Nordischen Ski-WM 2023 in der Staffel gab es bereits das erste Erfolgserlebnis. „Die Herren-Medaille war fast die wichtigste Medaille“, hob der Bundestrainer diesen Erfolg hervor. „Die Mädels haben schon bei Olympia unter Beweis gestellt, was möglich ist“, aber die Männer, die bei den vergangenen Meisterschaften immer wieder ohne Edelmetall blieben, „sind jetzt endlich durch eine Bronzemedaille belohnt worden“.

Nun sollen auch im Herrenbereich weitere Läufer unter den Top-15 platzieren werden, um dort dauerhaft im Kampf um das Podium eingreifen zu können.

Diese neugewonnene Stärke können die DSV-Asse erstmals vom 24. bis zum 26. November unter Beweis stellen. Dann findet im finnischen Ruka das Auftaktwochenende in die neue Saison statt.