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Am Limit: Langlauf-Legende übergibt sich

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Langlauf-Star übergibt sich

Jegliche Anzeichen von Schwäche suchen die Kontrahentinnen bei Therese Johaug normalerweise vergeblich. Beim Weltcup in Davos wackelt die Grande Dame des Langlauf-Sports und muss sich sogar übergeben.
Therese Johaug gewann vier Mal Gold bei Olympischen Spielen
Therese Johaug gewann vier Mal Gold bei Olympischen Spielen
© IMAGO/Bildbyran
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Jegliche Anzeichen von Schwäche suchen die Kontrahentinnen bei Therese Johaug normalerweise vergeblich. Beim Weltcup in Davos wackelt die Grande Dame des Langlauf-Sports und muss sich sogar übergeben.

Noch am vergangenen Wochenende demontierte Therese Johaug den Rest der Welt-Elite. Die norwegische Rückkehrerin feierte in Lillehammer zwei überdeutliche Siege beim Skiathlon und über zehn Kilometer klassisch. Nichts hätte einen vermuten lassen, dass die langjährige Dominatorin gerade erst von einer zweijährigen Weltcup-Pause zurückgekehrt war.

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Beim Weltcup in Davos musste die 36-Jährige nun aber einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Beim Wettbewerb über 20 Kilometer in der klassischen Technik musste sich die Favoritin mit Rang drei hinter Astrid Øyre Slind und Kerttu Niskanen begnügen.

Johaug: „Habe Erbrochenes auf meinen Skiern“

Angesichts der Begleiterscheinungen ist aber auch dieses Resultat ziemlich beachtlich. Nachdem Johaug das Rennen für lange Zeit dominiert hatte, berichtete kurz vor dem Ziel von gesundheitlichen Problemen. „Ich habe Erbrochenes auf meinen Skiern“, schilderte sie gegenüber SVT Sport.

Dabei deutete eigentlich zunächst nichts darauf hin, dass sich die Norwegerin übergeben müsse. Erst im letzten Viertel des Wettbewerbs bekam Johaug zu spüren, dass irgendwas nicht stimmt. „Es war hart und brutal. Am Ende des Rennens habe ich wirklich Milchsäure gespürt, verriet sie.

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Johaug hatte nach rund fünf Kilometern die Führung übernommen, wurde jedoch eingangs der letzten Runde von ihrer Landsfrau Slind und der finnischen Altmeisterin Kerttu Niskanen überholt.

Slind euphorisiert: „Das erste Mal, dass ich Therese besiegt habe“

Dank der starken letzten Runde von Slind blieb der Sieg dennoch in norwegischer Hand. „Ich fühle mich großartig. Es ist ein bisschen unwirklich für mich. Am Ende war ich extrem motiviert. Der erste Sieg bedeutet mir so viel“, erklärte die Gewinnerin gegenüber SVT Sport und war von ihrem Erfolg selbst überrascht.

„Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich Therese besiegt habe. Es gibt nicht viel, was das übertrifft“, erklärte sie stolz.