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Skispringen: Wellinger fliegt auf Rang drei - Kraft überragt

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Skispringen: Wellinger fliegt auf Rang drei - Kraft überragt

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DSV-Adler untermauern starke Frühform

Die deutschen Skispringer untermauern in Finnland ihre starke Frühform. Andreas Wellinger krönt den Traumstart mit seinem ersten Podestplatz der Saison.
Wellinger spricht über seine Form nach dem Kreuzbandriss und seine Zukunftspläne.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Andreas Wellinger hat den Traumstart der deutschen Skispringer mit seinem ersten Podestplatz der Saison gekrönt.

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Der zweimalige Olympiasieger musste sich bei zweistelligen Minusgraden im finnischen Kuusamo als Dritter einzig den Österreichern Stefan Kraft und Jan Hörl geschlagen geben. Vier DSV-Adler unter den Top Ten bestätigten nach dem gelungenen Auftakt am Samstag die starke Frühform der deutschen Mannschaft.

Bei klirrender Kälte flog Wellinger einen Tag nach seinem vierten Rang auf 143,0 und 146,0 m, zu Kraft fehlten umgerechnet aber mehr als zwölf Meter. Der Österreicher (zweimal 148,5 m) hatte schon am Samstag klar vor drei Deutschen gewonnen und liegt auch im Gesamtweltcup mit der Maximalausbeute von 200 Punkten vorn.

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Deutsche Skispringer überzeugen auf ganzer Linie

„Stefan ist einer der besten Skispringer, die es gibt, besonders auf dieser Schanze“, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD: „Für uns war ein super Auftakt. Wir sind sehr zufrieden.“

Neben Wellinger überzeugten auch die übrigen DSV-Adler voll: Oldie Pius Paschke (Kiefersfelden) belegte einen Tag nach Rang zwei - dem ersten Podest seiner Karriere - den vierten Platz.

Stephan Leyhe, am Samstag Dritter, und der fünfmalige Weltmeister Karl Geiger (Oberstdorf) folgten als Fünfter und Neunter. Philipp Raimund (Oberstdorf) als 14. und der deutsche Meister Martin Hamann (Aue) auf Position 19 rundeten das starke Ergebnis ab.

„Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“

„Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, weil wir wussten nicht, wo wir stehen. Dass wir mannschaftlich geschlossen dort vorne mithalten können, ist schon sehr cool“, bilanzierte Geiger. „Es fühlt sich jetzt schon deutlich entspannter an als im Vorjahr, wo wir von Beginn an hinterher gehechelt sind.“

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Am Samstag waren erstmals in der Weltcupgeschichte sechs Deutsche unter den besten zwölf Springern gelandet. Auch der 33 Jahre alte Paschke schrieb Geschichte: Nie zuvor war ein Skispringer bei seinem ersten Podestplatz älter, zudem gehört er nun zu den zehn ältesten Springern auf einem Podium.

Völlig außer Form präsentierte sich in Kuusamo der Pole Kamil Stoch. Der dreimalige Olympiasieger scheiterte am Sonntag als 51. in der Qualifikation, schon am Samstag war er auf Rang 43 weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)