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Skisprung-Chaos in den USA: Kraft stürzt böse ab - Wellinger profitiert

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Skisprung-Chaos in den USA: Kraft stürzt böse ab - Wellinger profitiert

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Kraft stürzt ab, Wellinger profitiert

Andreas Wellinger hat in Lake Placid das Podium verpasst, in einer Windlotterie aber noch unverhofft Punkte auf den vom Pech verfolgten Gesamtweltcup-Leader Stefan Kraft gutgemacht.
Im „SKI & BERGE: Das DSV Magazin“ auf SPORT1 spricht Moderatorin Anna Dollak in der Rubrik #SCHNEEVONMORGEN gemeinsam mit Hansueli Rhyner vom WSL Institut für Schnee & Lawinenforschung Davos über die Themen Schnee, Klima und Wetter.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Skispringer Andreas Wellinger hat beim USA-Weltcup in Lake Placid das Podium deutlich verpasst, aber noch unverhofft Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup gutgemacht - während Weltcup-Spitzenreiter Stefan Kraft zu den Leidtragenden des Chaos-Springens gehörte.

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Der Österreicher, der nach dem ersten Durchgang führte und vor seinem siebten Saisonsieg stand, wurde nach dem Absprung von einer Böe erwischt, landete danach sehr früh und fiel bis auf Platz 24 zurück. Kraft hätten im zweiten Durchgang rund 119 m zum Sieg gereicht - er kam nicht über 104,5 m hinaus.

Zum überraschenden Sieger auf der Olympia-Anlage von 1980 krönte sich der Slowene Lovro Kos. Der zweimalige Olympiasieger Wellinger musste sich derweil sechs Tage nach seinem Sieg beim Heimspiel in Willingen mit Platz sieben begnügen.

Wellinger rückt unverhofft näher an Kraft

Wellinger (270,5/12,0+121,5) fehlten nach zwei mäßigen Durchgängen rund vier Meter zum Podest. Im Gesamtweltcup rückte er mit nun 987 Punkten näher an Kraft (1136) heran, Kobayashi (976) ist Dritter. Für einen Sieg gibt es 100 Punkte, noch stehen stolze 15 Einzelspringen aus. „Meine Sprünge waren weder mit viel Leichtigkeit noch mit dem richtigen Rhythmus, das kann ich besser“, sagte Wellinger in der ARD.

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Bei seinem ersten Weltcupsieg lag Kos nach Sprüngen auf 123,5 und 125,0 m (278,9 Punkte) hauchdünn vor dem japanischen Tourneegewinner Ryoyu Kobayashi (278,1) und Norwegens Olympiasieger Marius Lindvik (277,8).

Als überraschend zweitbester Deutscher kam Felix Hoffmann (Goldlauter) auf Platz elf und fuhr damit sein mit Abstand bestes Karriere-Ergebnis ein (bislang Rang 27). Karl Geiger belegte Rang zwölf, Philipp Raimund (beide Oberstdorf) kam auf Platz 16, Pius Paschke (Kiefersfelden) wurde nur 25. Stephan Leyhe (Willingen) verpasste als 33. das Finale der besten 30.

Am Samstagabend (23 Uhr LIVETICKER) steht in Lake Placid noch ein Super-Team-Wettbewerb an. Am Sonntag (15.15 Uhr MEZ) wird ein weiteres Einzelspringen ausgetragen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)