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Corona-Horror: Gronkowskis WWE-Kumpel Mojo Rawley fiel 19 Monate aus

Corona-Horror um Gronk-Kumpel

Ex-Footballer Mojo Rawley wurde bei WWE berühmt als wrestlender Kumpel von Rob Gronkowski. Nun hat er enthüllt, warum er seit 19 Monaten nicht mehr kämpfen kann.
Mojo Rawley (l.) hatte 2017 einen großen WWE-Auftritt mit Rob Gronkowski
Mojo Rawley (l.) hatte 2017 einen großen WWE-Auftritt mit Rob Gronkowski
© Imago
Ex-Footballer Mojo Rawley wurde bei WWE berühmt als wrestlender Kumpel von Rob Gronkowski. Nun hat er enthüllt, warum er seit 19 Monaten nicht mehr kämpfen kann.

Als Footballer war er unter Vertrag bei zwei NFL-Teams, in seiner Zweitkarriere als Wrestler bei WWE gewann er mit Hilfe eines weltbekannten Kumpels ein großes Match bei WrestleMania - nun hat Mojo Rawley enthüllt, dass er durch eine Corona-Hölle gegangen ist.

Der 35-Jährige, im April von WWE entlassen und zuvor schon seit Sommer 2020 nicht mehr im Ring aktiv, hat in einem TV-Auftritt die zuvor unbekannte Geschichte seiner inzwischen 19 Monate langen Pause erzählt.

Der gute Freund von NFL-Superstar Rob Gronkowski hat sich im Juni 2020 mit dem Coronavirus infiziert - und danach ein folgenschweres und lebensgefährliches Martyrium erlebt.

Mojo Rawley akut und chronisch schwer getroffen

„Ich musste ins Krankenhaus, hatte ziemlich lange 40 Grad Fieber und habe als Folge davon wirklich böse Lungenprobleme entwickelt“, berichtete Rawley in der TMZ Sports Show auf dem US-Sender FS1.

Der muskulöse 1,93-Meter-Mann (Kampfgewicht bei WWE als 120 Kilo angegeben) bekam Long Covid und war zwischenzeitlich auf ein Leben in Schmerzen zurückgeworfen: „Ich konnte lange nicht auf dem Rücken liegen, weil es mich erstickt hätte. Engere Shirts zu tragen war eine Herausforderung und es gab Tage, an denen ich nicht sprechen und das Haus verlassen konnte, weil ich nicht genug Luft dafür bekam. Ich musste alles runterfahren und mich buchstäblich auf jeden Atemzug konzentrieren, den ich gemacht habe.“

Die Folgen der Infektion seien auch der Grund, warum er noch acht Monate nach seinem WWE-Aus nicht wieder in den Ring gestiegen sei: „Ich habe es immer noch nicht hinter mir, habe immer noch manche Probleme, erst gestern wieder.“ Rawley sei jedoch an einem Punkt, an dem er sein Wrestling-Comeback plane, um zu sehen, wie weit er sei.

WWE zu Beginn der Pandemie in der Kritik

Rawley - als ungedrafteter Free Agent einst kurz im Kader der Green Bay Packers und der Arizona Cardinals - war seit 2012 bei WWE unter Vertrag und seit 2016 im Hauptkader, zunächst im Team The Hype Bros. mit Veteran Zack Ryder, später als Einzelwrestler. Karriere-Höhepunkt war der Gewinn der Andre The Giant Memorial Battle Royal bei WrestleMania 2017, bei der Gronkowski im Publikum saß und sich schließlich einmischte und Rawley zum Triumph verhalf.

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Über die genauen Umstände seiner Infektion sprach Rawley nicht, sie fiel jedoch in eine Zeit, in der es bei WWE einen größeren Ausbruch mit rund 40 Fällen gab - und Kritik an der Liga, die erst danach Maskenpflicht und Tests einführte, nachdem sie dies zuvor als unnötig bezeichnet hatte.

WWE hatte den Betrieb - ebenso wie Konkurrent AEW - während der Pandemie nie unterbrochen, Rawley war nicht der einzige Fall mit schwerem Verlauf: Auch der mittlerweile ebenfalls entlassene Keith Lee (bald womöglich bei AEW) fiel länger aus und berichtete von lebensbedrohlichen Herzproblemen.

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