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Zur Eindämmung des Norovirus werden seit Beginn der Spiele auch Soldaten eingesetzt
Zur Eindämmung des Norovirus werden seit Beginn der Spiele auch Soldaten eingesetzt © Getty Images
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Das Organisationskomitee in Pyeongchang berichtet von einer weiter steigenden Zahl der Erkrankten. Sportler sind aber offenbar noch nicht betroffen.

Das Norovirus verbreitet sich im Umfeld der Olympischen Winterspiele langsam weiter. Am Montag gab es bis 16 Uhr Ortszeit (8 Uhr MEZ) 17 zusätzliche Fälle, acht davon erwischte es am Berg in Pyeongchang selbst. Das teilte das Organisationskomitee POCOG mit.

Die Gesamtzahl der erkannten Ansteckungen seit dem 1. Februar stieg damit auf 194.

Am Montagmorgen hatte POCOG von 19 am Sonntag neu registrierten Kranken berichtet. Von Erkrankungen bei Sportlern ist nichts bekannt. 68 Erkrankte, zumeist Sicherheitspersonal, sind inzwischen aus der Quarantäne entlassen worden und zurück an der Arbeit.    

Keine Infektionen innerhalb der deutschen Mannschaft

"Man muss den südkoreanischen Behörden ein Kompliment machen", sagte der deutsche Olympiaarzt Bernd Wolfarth in Pyeongchang. "Sie gehen sehr konsequent vor. Sobald ein Fall auftritt, wird eine Quarantäne-Situation geschaffen."

Der Zuwachs an Infektionen sei überschaubar. "In der deutschen Mannschaft sind bisland weder Sportler noch Trainer betroffen", sagte Wolfarth.

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