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Für die Medaillen bei Olympia 2020 in Tokio werden 30 Kilogramm Gold verwendet
Die Olympischen Sommerspiele 2020 finden in Tokio statt © Getty Images
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Zwei Jahre vor den Olympischen Sommerspielen in Tokio müssen sich die Leichtathleten mit einem neuen Qualifikationssystem anfreunden. Dies beschloss der Weltverband.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat am Sonntag ein zweigleisiges Qualifikationssystem für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio beschlossen.

Wie die IAAF mitteilte, können sich die Athleten - wie bisher auch - über Normen für die Spiele qualifizieren. Zudem sei es aber auch möglich, dass Sportler über die neu eingeführte Weltrangliste den Sprung zu Olympia schaffen.

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Ursprünglich sollte die Weltrangliste bereits für die WM in Doha Ende September als alleiniges Zulassungskriterium dienen, nach internen Zweifeln kehrte der Verband jedoch zum alten Quali-Modus mit Normen zurück. Für Tokio soll das an den Tennissport angelehnte neue System zumindest teilweise gelten. 

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Zudem verlängerte die IAAF den Qualifikationszeitraum. Dieser startet nun bereits am 1. Mai 2019, um mehr internationale Wettbewerbe und Meetings einzuschließen. Der Zeitraum endet am 29. Juni 2020.

Ausgenommen davon sind die Disziplinen Marathon und 50 km Gehen. Dort endet die Frist Ende Mai 2020, um den qualifizierten Athleten mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben.

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