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CYCLING-ITA-GIRO © Getty Images
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Tom Dumoulin feiert den ersten Sieg bei einer großen Landesrundfahrt. Im Einzelzeitfahren rast der Niederländer von Rang vier auf den ersten Platz. Quintana wird Zweiter.

Der niederländische Radprofi Tom Dumoulin hat nach einem Zeitfahr-Krimi den 100. Giro d'Italia gewonnen und damit seinen ersten Gesamtsieg bei einer großen Landesrundfahrt gefeiert.

Der 26-Jährige aus dem deutschen Team Sunweb fuhr sich im abschließenden Einzelzeitfahren über 29,3 km von Monza nach Mailand noch von Rang vier auf den Spitzenplatz. Es ist der erste Grand-Tour-Sieg eines Niederländers seit 37 Jahren.

Dumoulin reichte am Sonntag in seiner Spezialdisziplin der zweite Etappenplatz hinter seinem Landsmann Jos van Emden (LottoNL-Jumbo), um den größten Erfolg seiner Laufbahn sicherzustellen. "Es ist total verrückt, unglaublich. Ich kann das gar nicht beschreiben", sagte Dumoulin.

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Dumoulin reichte am Sonntag in seiner Spezialdisziplin der zweite Etappenplatz hinter seinem Landsmann Jos van Emden (LottoNL-Jumbo), um den größten Erfolg seiner Laufbahn sicherzustellen.

Quintana noch abgefangen 

Mit der Hypothek von 53 Sekunden Rückstand auf Quintana war Dumoulin in den letzten Abschnitt gestartet. Das Giro-Podium komplettierten Nairo Quintana (Kolumbien), dem Dumoulin am letzten Tag das "Maglia Rosa" wieder entriss, und Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Italien).

Doch bei über 30 Grad Celsius zeigte sich schnell, dass er seine klaren Vorteile im Kampf gegen die Uhr würde ausspielen können. Dumoulin hatte das begehrte Führungstrikot zur Mitte des dreiwöchigen Rennens erstmals erobert, dann aber am Freitag an Top-Favorit Quintana abgeben müssen. M

it einem starken Auftritt in seiner Paradedisziplin gelang Dumoulin noch einmal die Wende. "Ich war so nervös, aber jetzt habe ich es geschafft. Ich hatte heute gute Beine", meinte er.

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